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Albrecht Alt
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Georg Albrecht Alt (* 20. September 1883 in StĂŒbach bei Diespeck, Franken, Königreich Bayern; † 24. April 1956 in Leipzig, DDR) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Bibelwissenschaftler. Sein Fach war das Alte Testament. Nach dem Ersten Theologischen Examen nahm Alt 1908 an einem Lehrkurs des Deutschen Evangelischen Instituts fĂŒr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes (DEI) in Jerusalem teil. Sein weiterer Berufsweg fĂŒhrte ihn immer wieder nach PalĂ€stina zurĂŒck, so dass bis 1935 eine Zweigleisigkeit zu beobachten ist:

‱ Nach akademischen Stationen in Greifswald, Basel und Halle war Alt seit 1922 bis zu seiner Emeritierung 1955 Professor fĂŒr Altes Testament an der UniversitĂ€t Leipzig. Dort war er von 1929 bis 1937 fĂŒr die Edition der dritten Ausgabe der Biblia Hebraica verantwortlich.
‱ Nachdem er 1912/1913 als Mitarbeiter an das Jerusalemer DEI zurĂŒckgekehrt und wĂ€hrend des Ersten Weltkriegs als Unteroffizier in PalĂ€stina eingesetzt worden war, wurde ihm 1921 der Wiederaufbau des Instituts ĂŒbertragen. Von 1924 bis 1931 leitete er selbst jĂ€hrliche mehrmonatige Lehrkurse des DEI.

Die beim DEI erworbene grĂŒndliche Kenntnis PalĂ€stinas ermöglichte es Alt, territorialgeschichtlich begrĂŒndete Hypothesen unter anderem ĂŒber die Landnahme der Israeliten und das Großreich Davids und Salomos aufzustellen. Mit seinen Arbeiten zum Gott der VĂ€ter und zum Apodiktischen Recht stellte er zwei viel rezipierte Hypothesen zur Religionsgeschichte bzw. zur Rechtsgeschichte des frĂŒhen Israel auf. Die Hauptthesen Alts waren bis in die 1970er Jahre in der deutschsprachigen Bibelwissenschaft fast konsensual akzeptiert, werden aber im 21. Jahrhundert so nicht mehr vertreten.

Alt bevorzugte die Form des Essays. Seinen akademischen SchĂŒlern blieb es vorbehalten, auf der Grundlage von Alts Arbeiten ein Gesamtbild der Geschichte Israels (Martin Noth, Siegfried Herrmann, Herbert Donner) und der Theologie des Alten Testaments (Gerhard von Rad) zu entwerfen.

Contents

‱ Leben
‱ Werk
‱ Wirkung
‱ Ehrungen
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Leben

FamiliÀrer Hintergrund

Unter Albrecht Alts Vorfahren waren bis ins 17. Jahrhundert viele Pfarrer und Lehrer.cite-ref-1[1] Der Vater, Georg Friedrich Christian Alt (1841–1898), hatte seit 1881 die Pfarrstelle im mittelfrĂ€nkischen Dorf StĂŒbach inne.cite-ref-2[2] Die Mutter Karoline Alt, geb. Alt (1847–1929), eine Pfarrerstochter, war die Schwester des zum Leibl-Kreis zĂ€hlenden Malers Theodor Alt.cite-ref-3[3] Albrecht war das fĂŒnfte von sechs Kindern; zwei Ă€ltere Schwestern und Albrecht selbst erreichten das Erwachsenenalter, die anderen Kinder starben kurz nach der Geburt.cite-ref-4[4] Hans Bardtke zufolge hatte Albrecht Alt eine enge Beziehung zu seiner Mutter und war durch die ReligiositĂ€t seiner Herkunftsfamilie zeitlebens geprĂ€gt.cite-ref-5[5]

Von 1894 bis 1898 besuchte Albrecht Alt das Progymnasium in Neustadt an der Aisch. Nach dem Tod des Vaters zog der FĂŒnfzehnjĂ€hrige mit seiner Mutter nach Ansbach und absolvierte von 1898 bis 1902 das dortige Gymnasium. Da er 1902 direkt nach der Immatrikulation in Erlangen das Hebraicum ablegte, hatte er diese Sprache, neben Latein und Altgriechisch, offenbar bereits auf dem Gymnasium gelernt.cite-ref-smend662anm-6-0[6] Otto Eißfeldt meinte sogar, Alt habe schon als Gymnasiast begonnen, „neben dem HebrĂ€ischen auch andere morgenlĂ€ndische Sprachen“ zu erlernen.cite-ref-7[7]

Studium in Erlangen und Leipzig

Im Jahr 1902 begann Alt mit dem Studium der Evangelischen Theologie und der Orientalistik an der UniversitÀt Erlangen. Doch wirkt es so, als habe Alt in seinem spÀteren Fachgebiet, dem Alten Testament, in Erlangen eigentlich keinen Lehrer gefunden. In dem zum Examen eingereichten Lebenslauf erwÀhnte er den Erlanger Ordinarius Wilhelm Lotz nicht. Stattdessen schrieb er, der Privatdozent Justus Köberle habe ihm wichtige Anregungen gegeben. Was er damit meinte, ist unklar.cite-ref-8[8]

Alt folgte in Erlangen seinen philologischen Neigungen aus Schulzeiten und lernte Arabisch bei Georg Jacob, danach AramĂ€isch (mit Syrisch), Akkadisch und AltĂ€gyptisch. FĂŒr das vierte Semester wechselte er an die UniversitĂ€t Leipzig, wo er bei dem Assyriologen Heinrich Zimmern studierte.cite-ref-smend662anm-6-1[6] Schon als Student fand Alt es unbefriedigend, dass akkadische und altĂ€gyptische Quellen meist fĂŒr sich betrachtet wurden. „Was ihn fesselte, war die Verflechtung der Kulturbereiche und ihre mannigfache Überlagerung im palĂ€stinisch-syrischen Raum von ihren ersten Epochen an bis in die Zeiten der frĂŒhen Kirchengeschichte.“cite-ref-9[9]

In seiner Studienzeit war Alt Mitglied der christlichen Studentenverbindungen Erlanger Wingolf, Leipziger Wingolf und MĂŒnchener Wingolf.cite-ref-10[10] SpĂ€ter wurde ihm noch das Band des Hallenser Wingolf verliehen.

Als MĂŒnchner Predigtamtskandidat in Jerusalem

Das Erste Theologische Examen legte Albrecht Alt 1906 ab. Danach besuchte er das Predigerseminar der Bayerischen Landeskirche in MĂŒnchen. Ein kirchliches Stipendium ermöglichte ihm von Januar bis Mai 1908 die Teilnahme an einem von Gustaf Dalman geleiteten Lehrkurs des Deutschen Evangelischen Instituts fĂŒr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes in Jerusalem.cite-ref-11[11]

FĂŒr Alts weiteren Berufsweg waren die Monate in Jerusalem prĂ€gend. Er berichtete darĂŒber: „Bei meinem besonderen Interesse am Alten Testament ergab sich als passende Aufgabe von selbst das Studium der historischen Geographie, Topographie und ArchĂ€ologie, daneben die BeschĂ€ftigung mit der an Analogien so reichen modernen Ethnologie und Linguistik. Das Buchstudium trat mir dabei sehr schnell zurĂŒck hinter der AusnĂŒtzung jeder Gelegenheit zur Gewinnung unmittelbarer Anschauung; so mancher Streifzug durch die Stadt und ihre nĂ€here und weitere Umgebung, allein oder in Gesellschaft, zu Fuß oder zu Pferd, wurde unternommen – von den offiziellen Besichtigungen und AusflĂŒgen abgesehen, deren keinen ich versĂ€umte.“cite-ref-12[12] Insbesondere vertiefte er seine Kenntnisse der arabischen Umgangssprache.cite-ref-13[13] Jeder Stipendiat hatte eine wissenschaftliche Arbeit abzuliefern; Alt reichte eine Studie ĂŒber den Ort Mizpa in Benjamin ein, die 1910 im PalĂ€stinajahrbuch des Instituts veröffentlicht wurde.cite-ref-14[14]

WĂ€hrend des Jerusalemaufenthalts schloss Alt Freundschaft mit dem neun Jahre Ă€lteren Otto Procksch. Dieser war Extraordinarius, spĂ€ter Ordinarius fĂŒr Altes Testament an der UniversitĂ€t Greifswald und hatte sich beurlauben lassen, um als Mitarbeiter an dem von Dalman geleiteten Jerusalemer Lehrkurs teilzunehmen. Procksch war Monarchist und fĂŒr seine nationalkonservative Haltung bekannt; die Freundschaft mit Alt hatte zur Folge, dass dieser auch als Konservativer galt.cite-ref-15[15]

Promotion und Extraordinariat in Greifswald

Procksch holte Alt 1908 als Inspektor des Theologischen Studienhauses nach Greifswald. Bei dem Greifswalder Philologen Mark Lidzbarski erwarb Alt grĂŒndliche Kenntnisse der antiken Epigraphik. Er verfĂŒgte seitdem ĂŒber das Handwerkszeug, um sowohl ĂŒber westsemitische als auch griechische und lateinische Inschriften in der Levante publizieren zu können.cite-ref-16[16]

Albrecht Alt wurde 1909 aufgrund seiner Arbeit Israel und Ägypten. Die politischen Beziehungen der Könige von Israel und Juda zu den Pharaonen nach den Quellen untersuchtcite-ref-17[17] und anschließender mĂŒndlicher PrĂŒfung zum Lizenziaten der Theologie promoviert; die Habilitation erfolgte bald danach. Alt war nun Privatdozent in Greifswald. Von Israel und Ägypten distanzierte Alt sich spĂ€ter, da das Werk nicht seinen eigenen QualitĂ€tsanforderungen entsprach. Doch war mit den Beziehungen Israels und Judas zu Ägypten ein Thema angesprochen, das Alt weiterhin wichtig blieb.cite-ref-18[18]

Im Jahr 1912 wurde Alt außerordentlicher Professor in Greifswald und ließ sich fĂŒr einen weiteren PalĂ€stinaaufenthalt beurlauben. Im Winter 1912/1913 war er Mitarbeiter des Jerusalemer Instituts, also in der Rolle, die in seiner eigenen Stipendiatenzeit Procksch eingenommen hatte.cite-ref-19[19]

Als Basler Ordinarius im Ersten Weltkrieg

Die Theologische FakultĂ€t der UniversitĂ€t Basel erwog, Alt neben Bernhard Duhm auf den zweiten alttestamentlichen Lehrstuhl zu berufen. FĂŒr Alt sprach, dass er, wenngleich er Lutheraner und weniger theologisch interessiert war, „kirchlich rechts stand und somit auf die Stiftungsprofessur zu passen schien.“cite-ref-20[20] Gegen ihn sprach, dass er wenig publiziert hatte. Die FakultĂ€t zögerte. TatsĂ€chlich war Alt nur im Sommersemester 1914 in Basel tĂ€tig. Dann begann der Krieg, und Alt gelang es, in PalĂ€stina eingesetzt zu werden, wohin es ihn ohnehin sehr stark zog. Die PalĂ€stinafront war ein Nebenkriegsschauplatz des Ersten Weltkriegs.

Alt leistete die zweite HĂ€lfte seines Heeres-SanitĂ€tsdienstes ab 1916 in der Deutschen Orientarmee als SanitĂ€tsunteroffizier ab. Das gab ihm die Möglichkeit zur Betreuung des verwaisten Jerusalemer DEI.cite-ref-21[21] Im November 1917 wurde er in Jerusalem noch als Unteroffizier zum aktiven Wehrdienst eingezogen. WĂ€hrend die meisten deutschen Truppen die Stadt bereits verließen, wurde Alts Einheit zum Schutz der Auguste-Viktoria-Stiftung auf dem Ölberg abgeordnet. Ohne selbst in die KĂ€mpfe einzugreifen, beobachtete sie den englischen Angriff auf Jerusalem bei Nabi Samwil und Ain Karim und wurde am Morgen des 2. Advent von der bevorstehenden Kapitulation der Stadt ĂŒberrascht: „kein Schuß fiel, keine Batterie, keine SchĂŒtzenlinie war zu sehen, still lag die Stadt, die ich selten vom Ölberg so klar und schön gesehen, vor uns.“ So verließ Alt Jerusalem am 9. Dezember mit den letzten deutschen Soldaten. Sie gelangten nach Nazareth, wo die kleine Einheit aufgelöst wurde. Alt kam als Spezialist fĂŒr die Schreibung arabischer Ortsnamen zu einer Vermessungsabteilung.cite-ref-22[22] Die UniversitĂ€t Basel rief Alt im Laufe des Jahres 1918 zu seiner Lehraufgabe in die Schweiz zurĂŒck. Daher erlebte er die schwere Niederlage der verbĂŒndeten osmanischen und deutschen Armeen in der Schlacht bei Megiddo nicht mehr mit.cite-ref-23[23]

Alts wichtigstes Projekt in den Nachkriegsjahren war 1921 die Edition der griechischen Inschriften der Palaestina tertia in der Reihe der Wissenschaftlichen Veröffentlichungen des Deutsch-TĂŒrkischen Denkmalschutzkommandos.cite-ref-24[24] Die an sich „kurzen und wenig originellen“ Inschriften, denen aber wegen spĂ€rlicher literarischer Nachrichten ĂŒber diese römische Provinz grĂ¶ĂŸere Bedeutung zukommt, trug er akribisch zusammen.cite-ref-25[25]

Ordinarius in Leipzig

Lehrkurse des DEI in Jerusalem (1924 bis 1931)

Zum Sommersemester 1921 wurde Albrecht Alt auf eine Professur an der Theologischen FakultÀt Halle berufen, blieb aber nur wenige Monate. Die Leipziger FakultÀt wollte Alt als Nachfolger Rudolf Kittels, um damit ihre konservative Tradition fortzusetzen.cite-ref-26[26] Seine Leipziger Zeit begann mit einer lÀngeren Beurlaubung: Am 7. Dezember 1921 wurde Alt zum Leiter des Deutschen Evangelischen Instituts (DEI) in Jerusalem ernannt.cite-ref-27[27]

Eigentlich sollte Dalman die Institutsarbeit wieder aufbauen und war dazu nach Jerusalem gereist. Er hatte sich aber durch eine im August 1914 veröffentlichte antibritische ErklĂ€rung unmöglich gemacht und verließ das Mandatsgebiet im Dezember 1921. Wenige Tage spĂ€ter traf Alt in Jerusalem ein.cite-ref-28[28] Er war politisch unbelastet und galt als fachlich hoch qualifiziert.cite-ref-29[29] Alt war aber nicht nur ReprĂ€sentant des DEI, sondern auch Vertreter mehrerer evangelischer deutscher Organisationen sowie lutherischer Propst von Jerusalem. Seine Arbeitsbedingungen waren denkbar ungĂŒnstig: Die Bibliothek und die von Dalman aufgebaute landeskundliche Sammlung wurden magaziniert. FĂŒr Stipendien war kein Geld da. Alt hielt VortrĂ€ge ĂŒber ArchĂ€ologie und Landeskunde PalĂ€stinas,cite-ref-30[30] die schon seine von Dalman verschiedene Schwerpunktsetzung zeigten: Die historische Dynamik interessierte ihn, nicht das vermeintlich seit biblischen Zeiten UnverĂ€nderte.

Als die UniversitĂ€t Leipzig Alt im FrĂŒhjahr 1923 zurĂŒckrief, wurde der Berliner Alttestamentler Hans Wilhelm Hertzberg sein Nachfolger als Propst von Jerusalem und sein Stellvertreter in den ĂŒbrigen Belangen. Am 6. Dezember 1923 fiel der Beschluss, das DEI weiterzufĂŒhren mit Alt als Leiter und Hertzberg als dessen Mitarbeiter. In den Semesterferien von August bis Oktober sollte Alt jĂ€hrlich fĂŒr eine handverlesene Gruppe von Theologen (d. h. eine einstellige Zahl von Stipendiaten und einige selbst zahlende GĂ€ste) landeskundlich-archĂ€ologische Kurse anbieten. DafĂŒr stand ihm ein Tagungsraum im Hospiz der Jerusalemstiftung im Muristan zur VerfĂŒgung; hier wurde auch die Institutsbibliothek aufgestellt.cite-ref-31[31] Alt bedauerte, dass das DEI neben der Lehre nur unzureichend der Forschung dienen konnte. Seine eigene Forschung betrieb Alt im Kontext der Lehrkurse. GrabungstĂ€tigkeit gehörte nicht zum Programm; Alt hat nie an einer Ausgrabung teilgenommen, geschweige eine geleitet. Er betonte den Wert der Feldbegehungen,cite-ref-32[32] die ein Schwerpunkt seiner Kurse waren. Doch bleibt als Defizit, dass das DEI zur Biblischen ArchĂ€ologie keinen Beitrag leistete und Alt nur die Grabungsberichte anderer auswertete.cite-ref-33[33]

Seit Jahresbeginn 1926 hatte Alt zusÀtzlich den Vorsitz des traditionsreichen Deutschen PalÀstina-Vereins mit Sitz in Leipzig inne.cite-ref-34[34]

Aufsehen erregte Alts Rede anlĂ€sslich des 75-jĂ€hrigen Bestehens des Jerusalemsvereins am 20. Februar 1928 in Berlin. Er sprach hier als ehemaliger Propst von Jerusalem. Als Folge des Ersten Weltkriegs sei die Bildung selbstĂ€ndiger evangelisch-arabischer Gemeinden das Gebot der Stunde.cite-ref-raheb-35-0[35] Diese arabischen Christen seien durch die „MĂ€chte der abendlĂ€ndischen, religionslosen technischen Civilisation“ gefĂ€hrdet. Da zeigt sich eine antimoderne Einstellung.cite-ref-36[36] Dazu passen Klagen ĂŒber „EuropĂ€isierung“ und „Amerikanisierung“ PalĂ€stinas, die sich in Alts Publikationen seit den 1920er Jahren immer wieder finden.cite-ref-37[37] Alts Aufruf entsprechend wurde 1929 die palĂ€stinensisch-evangelische Gemeinde Jerusalem gegrĂŒndet. Im Raum Bethlehem bestanden aber weiter „Missionsgemeinden“ alten Stils, die auf die TĂ€tigkeit des Jerusalemsvereins zurĂŒckgingen und organisatorisch vom deutschen Missionsleiter abhĂ€ngig waren.cite-ref-raheb-35-1[35]

Im Juni 1928 beschloss der Verwaltungsrat, die Stelle des DEI-Direktors mit stĂ€ndigem Wohnsitz in Jerusalem wieder zu besetzen.cite-ref-38[38] Alt hatte große PlĂ€ne. In der Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins entwarf er Anfang 1929 das Programm einer PalĂ€stinaforschung als ZusammenfĂŒhrung der analytischen Arbeit der Einzelwissenschaften (Kartographie, Geologie, Botanik, ArchĂ€ologie, Epigraphik usw.) „zu einer neuen Synthese, zu einem getreuen geistigen Abbild der ganzen Wirklichkeit PalĂ€stinas.“cite-ref-39[39] Aber es kam ganz anders.

Die Teilnehmer des sechsten Lehrkurses waren gerade eingetroffen, da brachen (wie Alt es formulierte) am 23. August 1929 „nicht unerwartet und doch ĂŒberraschend jene beklagenswerten Unruhen aus, in denen sich die seit langem gĂ€rende Erregung des arabischen und jĂŒdischen Bevölkerungsteils PalĂ€stinas gegeneinander grausig entlud.“cite-ref-40[40] Dass da etwas gĂ€rte, war Alt bei einer Exkursion im Herbst 1928 klar geworden: Arabische Bauern hielten die deutschen Theologen fĂŒr Juden und ließen das TrĂ€nken ihrer Pferde nicht zu.cite-ref-41[41] Die Unruhen im Herbst 1929 schrĂ€nkten das Kursprogramm erheblich ein. Bei den Exkursionen kam es zu „ein paar unbehagliche[n] Szenen unterwegs“.cite-ref-42[42]

Die Weltwirtschaftskrise ließ die Zahl der Teilnehmer in den Folgejahren einbrechen. Lehrkurse fanden ab 1932 nicht mehr statt. Alt bot nur noch verkĂŒrzte Exkursionsprogramme fĂŒr einige GĂ€ste an, die dann meist per Automobil absolviert wurden.cite-ref-43[43] Er reiste 1935 zum letzten Mal ĂŒberhaupt nach PalĂ€stina. Es war ein Kurzbesuch mit Ernst Sellin und Joachim Jeremias, bei dem die jeweiligen Forschungen weitergefĂŒhrt werden sollten.cite-ref-44[44] Alt publizierte anschließend seine Beobachtungen zum Straßennetz und zur Grenzsicherung der römischen Kaiserzeit in der Region zwischen MaÊżan und Akaba.cite-ref-45[45]

Alts Assistenten

Albrecht Alt hatte das Leipziger Ordinariat als Nachfolger von Rudolf Kittel angetreten. Zwischen ihm und Alt entstand eine gute kollegiale Beziehung. Martin Noth hatte in Leipzig studiert und an Kittels letztem Seminar in Leipzig teilgenommen, war insofern also ein Kittel-SchĂŒler. An der UniversitĂ€t Greifswald reichte er eine von Kittel angeregte Arbeit ĂŒber altisraelitische Personennamen als Dissertation (1926) und Habilitation (1927) ein. Dann ließ er sich nach Leipzig umhabilitieren und war fĂŒr zwei Semester Alts Assistent.cite-ref-46[46] Mit ihm sprach er seine 1930 veröffentlichte Untersuchung ĂŒber das System der zwölf StĂ€mme Israels durch. Im gleichen Jahr erschien Alts Essay Die Staatenbildung der Israeliten in PalĂ€stina (siehe unten); darin gebrauchte er ebenso wie Noth das Konzept des sakralen ZwölfstĂ€mmebunds (Amphiktyonie), d. h. ein gemeinsames JHWH-Heiligtum an wechselnden Orten wurde von allen israelitischen StĂ€mmen besucht. Ob Alt das Konzept der Amphiktyonie von Noth ĂŒbernahm oder umgekehrt, ist unsicher.cite-ref-47[47]

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Hauptartikel

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Amphiktyonie im Alten Israel

Otto Procksch war unterdessen 1925 von Greifswald nach Erlangen gewechselt und begleitete dort die Promotion Gerhard von Rads. Procksch empfahl ihm, nach Leipzig zu gehen und Alt zu hören. So war von Rad seit 1928 öfter in Leipzig, und als Noth zum Sommer 1930 einen Ruf an die UniversitĂ€t Königsberg erhielt, bot Alt von Rad an, die freiwerdende Assistentenstelle zu ĂŒbernehmen. Von Rad willigte ein und ließ Erlangen, Procksch und die Aussicht auf ein bayerisches Pfarramt hinter sich. Vier Jahre war er Alts Assistent, zweimal reiste er mit ihm nach PalĂ€stina. Im Jahr 1934 wurde Gerhard von Rad an die UniversitĂ€t Jena berufen.cite-ref-48[48]

Karl Elliger hatte 1929 als Stipendiat an einem von Alts Lehrkursen teilgenommen. Im Jahr 1933 kehrte er als Mitarbeiter Alts an das DEI in Jerusalem zurĂŒck, und 1934 holte ihn Alt auf die freigewordene Assistentenstelle nach Leipzig. Aber schon 1935 ĂŒbernahm Elliger eine Lehrstuhlvertretung an der UniversitĂ€t Kiel. Elligers Nachfolger als Assistent Alts wurde Rudolf Meyer, der 1939 zum Kriegsdienst eingezogen wurde.

Neubearbeitung der Biblia Hebraica (1929 bis 1937)

Nach dem Tod Rudolf Kittels am 20. Oktober 1929 beauftragte die WĂŒrttembergische Bibelgesellschaft Albrecht Alt (federfĂŒhrend) und Otto Eißfeldt mit der von Kittel initiierten Neuedition der Biblia Hebraica. Sie legte nicht mehr den spĂ€tmittelalterlichen Mischtext der Rabbinerbibel zugrunde, sondern die Ă€lteste vollstĂ€ndige Handschrift der HebrĂ€ischen Bibel, den Codex Leningradensis. Das war ein Paradigmenwechsel. Paul Kahle hatte die Ausleihe dieses frĂŒhmittelalterlichen Codex aus der Russischen Öffentlichen Bibliothek an die UniversitĂ€t Leipzig vermittelt, wo Blatt fĂŒr Blatt fotografiert worden war.cite-ref-50[50]

Alt nahm den Auftrag an, weil dies Kittels Wunsch gewesen war; er fĂŒhlte sich auch an die von Kittel festgelegten editorischen GrundsĂ€tze gebunden, obwohl er selbst teilweise anderer Meinung war.cite-ref-51[51] Er teilte sich mit Eißfeldt die Arbeit so, dass er die BĂŒcher der Tora und der NeviÊŸim rischonim ĂŒbernahm und Eißfeldt die BĂŒcher der NeviÊŸim ÊŸacharonim und die Ketuvim.cite-ref-52[52] Im Ergebnis war die Biblia Hebraica3 allerdings keine diplomatische Edition des Codex Leningradensis, sondern der Versuch, mit Konjekturen, Emendationen und ErgĂ€nzung der Randmasora einen idealen Ben-Ascher-Text zu rekonstruieren. Das entsprach der klassischen Editionsphilologie des 19. Jahrhunderts. Trotzdem „verschob sich das Primat der Deutungshoheit ĂŒber den Text der hebrĂ€ischen Bibel von England nach Deutschland,“cite-ref-53[53] nĂ€mlich von der British and Foreign Bible Society zur WĂŒrttembergischen Bibelgesellschaft, als die Einzelfaszikel der Biblia Hebraica3 in den 1930er Jahren erschienen. Zugleich wurden die politischen Rahmenbedingungen fĂŒr die Erforschung der HebrĂ€ischen Bibel im Deutschen Reich immer ungĂŒnstiger.cite-ref-54[54]

Als Alttestamentler im NS-Staat

Der Judaist Lazar Gulkowitsch leitete die dem Leipziger Alttestamentlichen Seminar angegliederte spĂ€tjĂŒdische Abteilung. Sie war auf Initiative Kittels eingerichtet worden und befasste sich mit der Rabbinischen Literatur. Gulkowitsch wurde als Jude direkt nach der RegierungsĂŒbernahme der Nationalsozialisten entlassen. Um wenigstens den Bestand dieser Abteilung zu sichern, schlug Alt im Januar 1934 dem Ministerium fĂŒr Volksbildung in Dresden die Angliederung an das Neutestamentliche Seminar vor. Das Lektorat Ă€ndere freilich seinen Charakter „wenn, wie es den Anschein hat, seine Besetzung mit einem jĂŒdischen, von frĂŒher Jugend an in der jĂŒdischen Wissenschaft heimisch gewordenen Gelehrten bis auf weiteres außer Betracht bleiben muss.“cite-ref-55[55] Er empfahl seinen Assistenten Rudolf Meyer. Mit Meyer konkurrierte Paul Fiebig, der die Leitung der spĂ€tjĂŒdischen Abteilung schließlich als eine Art unbezahlten Nebenjob ĂŒbernahm. Der Neutestamentler Johannes Leipoldt setzte sich fĂŒr eine Assistentenstelle Meyers in der spĂ€tjĂŒdischen Abteilung ein. Fiebig und Leipoldt gehörten ab 1939 dem Institut zur Erforschung und Beseitigung des jĂŒdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben in Eisenach an; Meyer hatte sich auch zur Mitarbeit in diesem Institut bereit erklĂ€rt, wurde aber zum Kriegsdienst eingezogen.cite-ref-56[56] Dirk Schuster urteilt: „Das Leipziger Beispiel um Lazar Gulkowitsch veranschaulicht, wie in kĂŒrzester Zeit aus einer jĂŒdischen eine antijĂŒdische Wissenschaft des Judentums 
 entstehen konnte“cite-ref-57[57] – nicht mit Alts Zustimmung, aber mit seiner Beteiligung.

Anfang 1934 gab es im Leipziger Auditorium maximum eine Vortragsreihe unter dem Titel FĂŒhrungen zum Christentum. Nachdem der „Weg der Germanen“ vorgestellt worden war, hatten Albrecht Alt, Joachim Begrich und Gerhard von Rad im Februar 1934 die Möglichkeit, einen „Weg durch das Alte Testament“ aufzuzeigen. Alt gab diese drei VortrĂ€ge in Buchform heraus: FĂŒhrung zum Christentum durch das Alte Testament.cite-ref-58[58] Alts Vorbemerkungen setzten sich kritisch mit den Argumenten von Theodor Fritsch (Der falsche Gott. Beweismaterial gegen Jahwe, 1911) auseinander. In seinem Vortrag, betitelt Der Grundbestand, erlĂ€uterte Alt die Grundlagen der Religion Israels, wie sie schon in der FrĂŒhzeit gelegt worden seien: der sakrale Zusammenschluss der StĂ€mme zur JHWH-Verehrung, der zugleich rechtliche und ethische Konsequenzen im Alltagsleben hatte; JHWH als Herr der Geschichte und das in Gen 12,1–3 formulierte Ziel der ErwĂ€hlung Israels, Segen fĂŒr die ganze Menschheit zu werden.cite-ref-59[59]

Die Beziehung der Bekennenden Kirche (BK) zu den theologischen FakultĂ€ten an staatlichen UniversitĂ€ten war generell schwierig und seitens der BK von Misstrauen geprĂ€gt. Da Theologieprofessoren Staatsbeamte waren, hatte der Staat weitreichende Einflussmöglichkeiten. In der BK wurde dagegen der Aufbau eigener kirchlicher Ausbildungsstrukturen favorisiert. Hans von Soden war als Marburger Professor fĂŒr Kirchengeschichte und zugleich Vorsitzender des Landesbruderrats von Kurhessen-Waldeck eine Ausnahme. Er setzte sich in der BK dafĂŒr ein, die FakultĂ€ten nicht vorschnell abzuschreiben. Am 5. Januar 1935 fand auf seine Initiative hin in Berlin-Dahlem der Evangelische FakultĂ€tentag statt, ein Treffen von BK-nahen Hochschullehrern. Aus Leipzig nahmen Alt, Begrich und Elliger teil. Die dortigen BeschlĂŒsse blieben aber folgenlos.cite-ref-60[60]

Der Göttinger Lutherspezialist und ĂŒberzeugte Nationalsozialist Emanuel Hirsch vertrat in seiner Publikation Das Wesen des Christentums 1939 die These, Jesus sei der Rasse nach kein Jude gewesen. Alt begrĂŒndete gegen Hirsch territorialgeschichtlich, warum die Bevölkerung GalilĂ€as seit hellenistischer Zeit grĂ¶ĂŸtenteils jĂŒdisch gewesen sei (GalilĂ€ische Probleme 5: Die Umgestaltung GalilĂ€as durch die HasmonĂ€er, 1939). Die Deutschen Christen (DC) machten die These des „arischen“ Jesus populĂ€r. Alt wurde als Vertreter der Gegenposition in der Anfangsphase des Zweiten Weltkriegs oft zu VortrĂ€gen eingeladen; er nannte das eine ReisetĂ€tigkeit aufgrund seiner „galilĂ€ischen Probleme“.cite-ref-61[61]

Bernhard Rust, der Reichsminister fĂŒr Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, strebte die Schließung der Theologischen FakultĂ€t Leipzig an. Dies war dem NS-Gauleiter von Sachsen, Martin Mutschmann, ein Anliegen, und das DC-gefĂŒhrtecite-ref-62[62] sĂ€chsische Landeskirchenamt tat nichts, um die FakultĂ€t zu schĂŒtzen. Die FakultĂ€tsleitung konnte aber im Januar 1940 und erneut im Herbst 1942 die Schließung abwenden.cite-ref-63[63]

Seit 1941 musste Alt die alttestamentliche Wissenschaft einschließlich des HebrĂ€ischunterrichts in Leipzig alleine bestreiten. In dieser Zeit widmete er ĂŒber 20 Wochenstunden, einmal sogar 29, der akademischen Lehre.cite-ref-64[64] WĂ€hrend Alt in seinen zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen kaum aktuelle BezĂŒge herstellte, scheint er sich in Lehrveranstaltungen regimekritisch geĂ€ußert zu haben. Er wurde deswegen Anfang 1943 beim Reichsministerium fĂŒr VolksaufklĂ€rung und Propaganda denunziert; dies hatte fĂŒr ihn aber keine Konsequenzen.cite-ref-65[65]

Die Bombardierung Leipzigs am 4. Dezember 1943 durch die Royal Air Force zerstörte große Teile der Innenstadt, auch die Einrichtungen der Theologischen FakultĂ€t. Die Bibliothek sowie die ethnologische und archĂ€ologische Sammlung des Deutschen PalĂ€stina-Vereins waren Totalverlust.cite-ref-66[66] Noch immer war Alt dessen Vorsitzender. Das Wohnhaus der Eheleute Alt (Grassistr. 40, Leipzig Zentrum Ost) wurde durch in der NĂ€he niedergehende Sprengbomben ebenfalls beschĂ€digt, doch konnten die Anwohner auftretende BrĂ€nde selbst löschen. Alt beschrieb diese Nacht in einem Brief an den Ägyptologen Georg Steindorff: „Ich selbst habe dabei so lange im beizenden Qualm d. BrĂ€nde gestanden, dass ich am nĂ€chsten Morgen d. Augen nicht öffnen konnte u. von meiner Frau gefĂŒhrt werden musste.“cite-ref-67[67] Der Befehl zum Kriegseinsatz der Studenten am 6. September 1944 brachte den UniversitĂ€tsbetrieb zum Erliegen.cite-ref-68[68]

Seiner Personalakte im UniversitĂ€tsarchiv Leipzig zufolge erklĂ€rte Alt im RĂŒckblick auf die Jahre 1933 bis 1945, er habe als Professor fĂŒr Altes Testament seine Aufgabe darin gesehen, die „wissenschaftlichen Belange“ zu wahren und in die Zukunft hinĂŒberzuretten.cite-ref-69[69]

Nachkriegszeit

Am 18. April 1945 wurde Leipzig von amerikanischen Truppen besetzt. Die MilitĂ€rbehörden genehmigten die Neuwahl eines Rektors der UniversitĂ€t; in Frage kamen dafĂŒr politisch unbelastete Wissenschaftler. Hans-Georg Gadamer schlug den Klassischen ArchĂ€ologen Bernhard Schweitzer, den Kulturphilosophen Theodor Litt und den Theologen Albrecht Alt vor. Schweitzer wurde am 16. Mai 1945 gewĂ€hlt.cite-ref-70[70] Im Fach Altes Testament war Alt weiterhin fĂŒr das gesamte Lehrangebot zustĂ€ndig und zusĂ€tzlich Dekan der Theologischen FakultĂ€t. 1947 beschrieb er in einem Brief an Steindorff seine Arbeitsbedingungen: Das Dekanat sei „ein unter den gegenwĂ€rtigen VerhĂ€ltnissen ebenso zeitraubendes wie undankbares Amt, bei dem man leichter zum Liquidator als zum Restaurator seiner FakultĂ€t werden kann.“ Er fragte sich, ob er Steindorffs koptische Grammatik, die gerade in den Druck ging, jemals sehen werde. „Einstweilen werden wir hier ja immer noch durch radikale Postsperre fĂŒr alle Drucksachen ‚bestraft‘
“cite-ref-71[71]

Als nach Kriegsende der akademische Betrieb in Göttingen wieder aufgenommen wurde, versuchte Gerhard von Rad, Alt auf den zweiten alttestamentlichen Lehrstuhl der Georg-August-UniversitĂ€t zu bringen. Es kam zu offiziellen Verhandlungen, aber Alt fĂŒhlte sich verpflichtet, in Leipzig zu bleiben.cite-ref-72[72] Georg-Siegfried Schmutzler, der 1946 bis 1951 in Leipzig studierte, beschreibt rĂŒckblickend, wie er Alt in Vorlesungen und Seminaren erlebte: Bei ihm „war Theologie nichts Fertiges, sondern ein immer neu spannendes dynamisches Geschehen.“cite-ref-73[73] Dazu trug Alts didaktische Begabung bei. Sitzend, doch mit ganzem Körpereinsatz pflegte er zu dozieren, stets im Augenkontakt mit seinen Hörern. Als Exeget weigerte sich Alt, seinen Hörern die Bibeltexte fĂŒr die Gegenwart zu erschließen. Predigtvorbereitung sei nicht seine, sondern ihre kĂŒnftige Aufgabe.cite-ref-74[74]

Albrecht Alt in spÀteren Jahren
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(Bitte Urheberrechte beachten)

Albrecht Alt war einer von mehreren auch international bekannten Theologieprofessoren, die keine Ausreise aus der DDR anstrebten. FĂŒr Alt- und Neutestamentler sowie Kirchenhistoriker war es nach EinschĂ€tzung von Kurt Nowak möglich, ihre Arbeit nach den gewohnten Standards weiterzufĂŒhren, wenn es auch Schwierigkeiten beim Zugang zu Fachliteratur oder bei der internationalen wissenschaftlichen Kommunikation gab. Systematiker und Praktische Theologen, deren Themenstellungen das Leben von Christen in der DDR direkter betrafen, waren stĂ€rkerer staatlicher Repression ausgesetzt.cite-ref-75[75]

Als 1951 die erste Ausgabe der Fachzeitschrift Vetus Testamentum bei Brill in Leiden erschien, stammte der erste Artikel (Das Königtum in den Reichen Israel und Juda, siehe unten) aus der Feder von Albrecht Alt. Das war als Ansage gemeint. Das Flaggschiff der deutschsprachigen alttestamentlichen Wissenschaft, die ZAW, wurde nĂ€mlich von Johannes Hempel herausgegeben, der dem NS-Staat sehr positiv gegenĂŒberstand. WĂ€hrend des Krieges war er MilitĂ€rpfarrer gewesen und hatte sich in der ZAW öfter mit markigen Botschaften von der Front gemeldet. Nach Kriegsende blieb Hempel Herausgeber der ZAW, von seiner NS-Vergangenheit distanzierte er sich nur halbherzig. Daraufhin entschieden Alt, Noth und von Rad, nicht mehr in der ZAW zu publizieren. Noth trat dem Herausgeberkreis von Vetus Testamentum bei.cite-ref-76[76] Dieser Artikel in Vetus Testamentum ist aber fĂŒr Alts Publikationen der 1950er Jahre untypisch. Ihn interessierte nun vorrangig die Edition von Texten aus Ugarit, Alalach und Karatepe-Arslantaß.cite-ref-77[77]

Die Funde der Schriftrollen vom Toten Meer stellten die Textkritik der HebrĂ€ischen Bibel auf eine neue Grundlage. Die frĂŒh edierten, gut erhaltenen Schriftrollen (z. B. Große Jesajarolle, Habakuk-Pescher) betrafen den Teil der Biblia Hebraica3, fĂŒr den Otto Eißfeldt zustĂ€ndig war. Albrecht Alt beobachtete aufmerksam, ob sich auch etwas fĂŒr die von ihm bearbeiteten BĂŒcher ergab, und ergĂ€nzte bei der Vorbereitung der 7. Auflage (1951) zweimal (in Lev 20,21 cite-ref-78[78] und Dtn 31,1 cite-ref-79[79]) den Apparat, weil er den Text der Qumran-Handschriften als dem ĂŒberlieferten Text ĂŒberlegen einstufte.cite-ref-80[80]

Im Jahr 1953 entsprach Alt zahlreichen Bitten seiner SchĂŒler und gab eine zweibĂ€ndige Auswahl seiner Essays unter dem Titel Kleine Schriften zur Geschichte des Volkes Israel heraus (ein dritter Band erschien postum 1959). „Bis in seine letzten Lebensjahre hinein außerhalb Leipzigs eher so etwas wie ein Geheimtipp unter Kennern, war Alt seitdem ein vielgelesener, ein weltberĂŒhmter Gelehrter.“cite-ref-81[81]

WĂ€hrend der Leipziger akademischen Sommerferien hielt Alt Gastvorlesungen in der Bundesrepublik: mehrfach in TĂŒbingen (1951, 1952, 1953, 1955) und je einmal in Göttingen (1953) und Heidelberg (1955).cite-ref-82[82] PlĂ€ne, den Staat Israel zu besuchen, zerschlugen sich. Smend vermutet, dass Alt daran auch nicht sehr viel lag. Ihm sei bewusst gewesen, dass jenes PalĂ€stina, das er in den 1920er Jahren erforscht und in Kursen vermittelt hatte, so nicht mehr existierte.cite-ref-83[83] Wie Alt in Israel wahrgenommen wurde, zeigt der Nachruf im Israel Exploration Journal: „ein belesener Gelehrter der alten deutschen Schule, gekennzeichnet durch hohe Standards wissenschaftlicher Korrektheit und Freiheit von rassistischer Arroganz.“cite-ref-84[84]

Letzte Lebensjahre

Albrecht Alt erfreute sich jahrzehntelang einer robusten Gesundheit. Nachdem bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert worden war, schrĂ€nkte sich sein TĂ€tigkeitsradius immer mehr ein. An der UniversitĂ€t Leipzig lehrte er noch im Winter 1955/56. Zuhause war er weiterhin wissenschaftlich tĂ€tig. Sein Mitarbeiter und Nachfolger Hans Bardtke schrieb ĂŒber diese letzte Lebensphase: „Nach Ostern 1956 begab er sich in stationĂ€re Behandlung, und es konnte den Anschein haben, als ob mit dem Verlassen der gewohnten Umgebung auch der Zusammenbruch des Lebenswillens und der Lebensenergie gegeben gewesen sei.“cite-ref-85[85] Zwei Wochen spĂ€ter starb er.

Die Trauerfeier in der UniversitĂ€tskirche fand am 28. April 1956 statt.cite-ref-86[86] Albrecht Alts Grab befindet sich auf dem Leipziger SĂŒdfriedhof. Er hinterließ die Witwe Hildegard Alt geb. Lange, eine promovierte Kunsthistorikerin und Lektorin, mit der er seit 1938 verheiratet war. Die Eheleute hatten keine Kinder.

Werk

Die territorialgeschichtliche Methode im Sinne Alts interpretiert GrenzverĂ€nderungen auf die „inneren KrĂ€fte und Rechte“ hin, die sie bewirkt haben.cite-ref-87[87] Alt interessierte sich fĂŒr Ă€hnliche Fragestellungen in Bezug auf SpĂ€tantike und FrĂŒhmittelalter, insbesondere fĂŒr die sĂŒddeutsche Limesforschung. Den in Bezug auf die Germanen bereits gĂ€ngigen Begriff Landnahme ĂŒbertrug Alt auf die Israeliten.cite-ref-88[88] Er wandte die territorialgeschichtliche Methode auf verschiedene Perioden der Landesgeschichte PalĂ€stinas an, angefangen mit dem Auftreten der Hyksos in der Mittleren Bronzezeit bis hin zur Einteilung PalĂ€stinas in der römischen und byzantinischen Verwaltung und in den altkirchlichen BistĂŒmern.cite-ref-89[89]

GrĂŒndliche LektĂŒre von Max Webers Studien zum antiken Judentum zeigen insbesondere Alts Arbeiten zur Landnahme, zur Staatenbildung und zu den UrsprĂŒngen des israelitischen Rechts.cite-ref-90[90] Dem Althistoriker Eduard Meyer stimmte Alt darin zu, dass die Aufgabe des Historikers nicht bloßes Kompilieren, sondern Kombinieren sei und dass jede historische Einzelheit sich einem „großen Ganzen“ zuordnen lasse.cite-ref-lessing-91-0[91] Meyer hatte das antike Israel in eine Gesamtdarstellung des Alten Orients integriert; auf diese Gesamtschau bezog sich Alt immer wieder.cite-ref-92[92] Von dem Erlanger, spĂ€ter Leipziger, Kirchenhistoriker Albert Hauck ĂŒbernahm Alt das Entwerfen von „Zustandsbildern“ der einzelnen historischen Perioden. Wegen des Einflusses von Hauck auf Alt ordnet ihn Eckhard Lessing untergrĂŒndig der Erlanger Tradition zu, was bei Alts eigenen SchĂŒlern wieder deutlich hervortrete.cite-ref-lessing-91-1[91] Bei Alt fehlt nĂ€mlich das fĂŒr Hauck sehr wichtige Konzept der Heilsgeschichte, das bei Alts SchĂŒler Gerhard von Rad prominent wieder da ist.cite-ref-93[93]

Israels Gaue unter Salomo (1913)

Die Liste in 1 Kön 4,7–19 fĂŒhrt die Orte und Territorien auf, die reihum fĂŒr die Versorgung von Salomos Hof verantwortlich waren. Der Ort Socho war bisher im Gebiet von Juda lokalisiert worden. Mit Hilfe einer Ă€gyptischen Quelle lokalisierte Alt Socho im Gebiet des Nordreichs Israel, und nun ergab die Liste auf ungeahnte Weise Sinn: sie nennt keinen Ort aus dem Gebiet von Juda, weil (so die Hypothese Alts) die spĂ€teren Reiche Israel und Juda bereits zur Zeit Salomos verwaltungsmĂ€ĂŸig getrennt waren. Außerdem unterschied Alt in der Liste zwischen israelitischen und kanaanĂ€ischen Gauen und hatte so zwei Gegensatzpaare gefunden, auf die er in spĂ€teren Publikationen hĂ€ufig zurĂŒckgriff: Israel/Juda und Israeliten/KanaanĂ€er.cite-ref-94[94]

Jerusalems Aufstieg (1925)

„Als Jerusalem am 9. Dezember 1917 aus dem Besitz der TĂŒrken kampflos an die englisch-Ă€gyptische Expeditionsarmee ĂŒberging, da ergab es sich anscheinend ganz von selbst, daß hier und nirgend sonst die militĂ€rische Verwaltung fĂŒr den bis dahin eroberten Teil PalĂ€stinas ihren Sitz haben mĂŒĂŸte.“cite-ref-95[95] Jerusalem die Hauptstadt PalĂ€stinas – Alt argumentierte mit der Territorialgeschichte gegen diese vermeintliche SelbstverstĂ€ndlichkeit: Über Jahrhunderte stand Jerusalem in seiner politischen Bedeutung hinter Caesarea Maritima, Lydda, Ramle, Sichem/Nablus zurĂŒck. Jerusalem liegt nĂ€mlich nicht an der Kreuzung ĂŒberregionaler Verkehrswege. Nicht natĂŒrlichen VorzĂŒgen, sondern einer politischen Entscheidung verdankte Jerusalem Alt zufolge den Aufstieg zur Hauptstadt. König David nĂ€mlich herrschte in Personalunion ĂŒber den Stamm Juda, dem er selbst angehörte, und ĂŒber die StĂ€mme Israels. Regiert er vom judĂ€ischen Hebron aus, sind die NordstĂ€mme zurĂŒckgesetzt; wĂ€hlt er seine Hauptstadt im Norden, verliert er den Kontakt zu „seinen“ JudĂ€ern. „Aus diesem Dilemma findet sein königliches Auge den rechten Ausweg. Weder in Juda noch in Israel will er kĂŒnftig residieren, sondern auf der Grenze zwischen beiden. Da liegt Jerusalem, dieser verkĂŒmmernde [kanaanĂ€ische] Stadtstaat, der lĂ€ngst fĂŒr den Gnadenstoß reif war.“cite-ref-96[96] Die Eroberung der Stadt ĂŒbertrĂ€gt David nicht dem israelitischen Heerbann, sondern seiner Gefolgschaft von Berufskriegern. Deshalb ist Jerusalem auch seine persönliche Beute, eben die Davidsstadt.cite-ref-97[97]

Diese Darstellung der FrĂŒhgeschichte Jerusalems wurde zwar viel rezipiert, sie ist aber aus heutiger Sicht unzutreffend. Alt ĂŒbertrieb die topographischen Nachteile. Othmar Keel kritisiert, dass Alt ein viel zu ungĂŒnstiges Bild des spĂ€tbronzezeitlichen Stadtstaats entwarf – nicht nur, weil er spĂ€tere Grabungsergebnisse nicht berĂŒcksichtigen konnte, sondern weil er das „kanaanĂ€ische“ Jerusalem als negative Folie fĂŒr die Darstellung Davids als politischen Genies und eigentlichen GrĂŒnders von Jerusalem brauchte.cite-ref-98[98]

Der Gott der VĂ€ter (1929)

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Hauptartikel

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Gott der VĂ€ter

Die Ă€ltere Exegese hatte Schwierigkeiten, die ErzelternerzĂ€hlungen im Buch Genesis in die Geschichte Israels einzuordnen. Hier bot Alt 1929 eine Lösung an: „es gibt in der israelitischen Überlieferung tatsĂ€chlich noch ein Element besonderer Religion, das 
 wenn ich recht sehe, auf alten Sonderbesitz einzelner StĂ€mme oder Gruppen zurĂŒckgeht. Das ist die Erinnerung an den Gott Abrahams, an den Schreck Isaaks, an den Starken Jakobs, zusammengefaßt: an den Gott der VĂ€ter.“cite-ref-99[99] Alt zufolge waren Abraham, Isaak und Jakob Kultstifter. Nach der Landnahme habe sich die Verehrung der an sich ortsungebundenen VĂ€tergottheiten nomadischer Israeliten mit kanaanĂ€ischen LokalĂŒberlieferungen verbunden.cite-ref-100[100] Die Verehrung der VĂ€tergötter sei „eine Religion mit vorwiegender Betonung des VerhĂ€ltnisses zwischen Gott und Mensch, weiterhin zwischen Gott und menschlichem Verband, ohne starre Bindung an einen Ort, dafĂŒr umso bewegungsfĂ€higer im Eingehen auf alle VerĂ€nderungen des Schicksals der Verehrerkreise“cite-ref-101[101] gewesen.

Die Hypothese der VÀtergottheiten widerlegte Matthias Köckert in seiner Leipziger Dissertation 1983. Sein Hauptargument ist, dass die Verehrung eines Gottes der VÀter kein nomadischer Religionstyp ist, sondern auch bei sesshaften Bevölkerungen im Alten Orient nachgewiesen werden kann.cite-ref-102[102]

Die Staatenbildung der Israeliten in PalÀstina (1930)

Alts Artikel Die Staatenbildung der Israeliten in PalĂ€stina war im Untertitel als verfassungsgeschichtliche Studie gekennzeichnet. Sie kontrastiert das Sesshaftwerden der Philister (= ÄgĂ€er) in der KĂŒstenregion mit der Sesshaftwerdung der Israeliten im Bergland: „Schon der Ă€ußere Verlauf der Einwanderung der Israeliten nach PalĂ€stina ist ja ganz anders als bei den ÄgĂ€ern: kein einmaliger, in verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kurzer Zeit vollendeter Akt 
 sondern eine Abfolge von Bewegungen einzelner StĂ€mme und Gruppen, die sich sehr wohl auf mehrere Jahrhunderte erstreckt haben kann; ĂŒberwiegend auch kein Vorgehen mit Waffengewalt 
 sondern ein Sicheinschieben in noch wenig oder gar nicht besiedelte Gegenden 
 darum auch im Endergebnis kein Seßhaftwerden aller StĂ€mme in einem einzigen geschlossenen Territorium, sondern eine Aufteilung in mehrere Gruppen, deren Gebiete durch Reihen nichtisraelitischer StĂ€dte voneinander getrennt waren.“cite-ref-103[103]

Wenn die StĂ€mme militĂ€risch bedroht wurden, traten charismatische FĂŒhrer hervor, die aber kein dauerhaftes Herrschaftssystem errichteten und an der StĂ€mmeverfassung nichts Ă€nderten. Der Druck der militĂ€risch ĂŒberlegenen Philister auf die israelitische Stammesgesellschaft in ihrem Hinterland lĂ€sst nun Saul hervortreten, der zunĂ€chst wie ein von JHWH designierter Charismatiker der Richterzeit vorgestellt wird. Dann kommt das Neue: die StĂ€mme bringen ihn nach dem ersten militĂ€rischen Erfolg ins JHWH-Heiligtum und machen ihn per Akklamation zum König, und „von diesem Augenblick an besteht 
 eine Bindung zwischen ihnen und Saul, die aus der einmal geleisteten Heeresfolge eine immer wieder zu leistende Heerbannpflicht 
 ableitet und so den charismatisch begrĂŒndeten akuten Einzelfall in einen institutionell verfestigten Dauerzustand umsetzt.“cite-ref-104[104] Saul ist ein Heerkönig, der im Frieden wenig zu tun findet. Um militĂ€risch gegen die PhilisterstĂ€dte auf Dauer erfolgreich sein zu können, legt sich Saul nach deren Vorbild eine Gefolgschaft von Berufskriegern zu, die in Spannung zum traditionellen System des israelitischen Heerbanns steht.cite-ref-105[105] Ob dies schon zu Lebzeiten Sauls zu Konflikten fĂŒhrte, lĂ€sst Alt unentschieden; nach katastrophaler Niederlage im Philisterkrieg und Sauls Tod in der Schlacht brachen die Konflikte offen aus.

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Hauptartikel

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Davidisch-salomonisches Großreich

„Daß die israelitische Geschichte mit David und Salomo in ein neues Stadium tritt, macht sich dem, der auf solche Dinge zu achten gewöhnt ist, schon an dem verĂ€nderten Charakter der Überlieferung bemerkbar.“cite-ref-106[106] An die Stelle der Sage tritt die Geschichtsschreibung. Alt stellte nun das „politische Genie“ Davids in den Mittelpunkt. Zug um Zug, die Gunst der Stunde nutzend, habe David ein neues Staatswesen aufgebaut und ein „Großreich“ geschaffen.cite-ref-107[107]

Gegen die Existenz dieses Großreichs werden aus archĂ€ologischer Sicht im 21. Jahrhundert Bedenken geltend gemacht. Im Jerusalem der Eisenzeit IIA gibt es einfach nicht die Befunde, die in der Hauptstadt eines Großreichs zu erwarten wĂ€ren. „Das Nichtvorhandensein eines (archĂ€ologischen) Beleges ist kein Beleg dafĂŒr, dass etwas nicht existierte“ (The absence of evidence does not constitute the evidence of absence) ist zwar ein archĂ€ologisches Standardargument, das aber seine Überzeugungskraft verliert, wenn immer wieder trotz allen BemĂŒhens nichts gefunden wird.cite-ref-108[108] FĂŒr Kritiker deutet das Fehlen von Belegen fĂŒr eine kulturelle BlĂŒtezeit besonders in Jerusalem darauf hin, dass es sich um keine besonders große BlĂŒtezeit handelte.cite-ref-109[109] Da die Kritiker der Großreich-Hypothese aber unterschiedliche AnsĂ€tze verfolgen, ist ein konsensuale Neubewertung der Epoche nicht in Sicht.

Die UrsprĂŒnge des israelitischen Rechts (1934)

Die formgeschichtliche Methode Hermann Gunkels ermöglichte Albrecht Alt in den juristischen Texten des Alten Testaments die Unterscheidung von:

‱ kasuistischem Recht, das aus der stĂ€dtischen Kultur Kanaans stammt und womit Israel an der Rechtskultur des Alten Orient teilhat, und
‱ apodiktischem Recht, das aus Israels nomadischer FrĂŒhzeit stammtcite-ref-110[110] und schweres sittliches Fehlverhalten der Strafe JHWHs ĂŒberlĂ€sst. Es ist „volksgebunden israelitisch und gottgebunden jahwistisch,“cite-ref-111[111] somit ohne Parallelen im Alten Orient.

Alt fasst zusammen: „Die beiden Rechte, die sich da begegnen, können ihre AnsprĂŒche auf Geltung im israelitischen Bereich nicht friedlich untereinander ausgleichen 
 Denn 
 im apodiktischen Recht Israels [wirkt] eine noch völlig ungebrochene aggressive Kraft, die schlechthin jedes Lebensgebiet dem unbedingten Herrschaftsanspruch des Willens Jahwes fĂŒr sein Volk unterwerfen will und daher keine profane oder neutrale Zone anzuerkennen vermag.“cite-ref-112[112]

Willy Schottroff referierte 1977 den Forschungsstand zum israelitischen Recht; die von Alt vorgeschlagene Zweiteilung kasuistisches/apodiktisches Recht war bereits nicht mehr haltbar. Einerseits wankte die Hypothese des sakralen StĂ€mmebunds, und das betraf auch die Vorstellung eines von diesem Bund gepflegten apodiktischen JHWH-Rechts. Andererseits hielt Alts formgeschichtliche Bestimmung des apodiktischen Rechts der ÜberprĂŒfung nicht stand. Als apodiktisch konnten nach Ausscheidung eines Teils des von Alt hier eingeordneten Materials nur noch „Verbote und Gebote ohne Rechtsfolgebestimmungen“ gelten.cite-ref-113[113] Erhard S. Gerstenberger verortete diese RechtssĂ€tze 1965 im Sippenethos einer „segmentĂ€ren, akephalen Gesellschaft,“ d. h. sie sind keineswegs exklusiv israelitisch und jahwistisch, wie Alt meinte, sondern ĂŒberall dort zu finden, wo es vorstaatliche Stammesgesellschaften gab und gibt.cite-ref-114[114]

ErwĂ€gungen ĂŒber die Landnahme der Israeliten in PalĂ€stina (1939)

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Landnahme der Israeliten

Alt entwickelte ein Bild des vorstaatlichen Israel, das sich deutlich von den Eroberungs- und ZerstörungserzĂ€hlungen im Buch Josua unterschied. Im Rhythmus der Transhumanz seien die Israeliten allmĂ€hlich aus der Steppe ins Kulturland vorgedrungen. Ackerbau war ihnen ohnehin nicht fremd, aber je grĂ¶ĂŸeres Gewicht dieser in ihrer Wirtschaftsweise erhielt, umso leichter fiel der Verzicht auf saisonale Wanderungen mit den Herden in die Steppe.cite-ref-115[115] Auf dieses zumeist friedliche Einsickern halbnomadischer StĂ€mme ins Kulturland folgt der „Landesausbau“, d. h. die kriegerische Eroberung. Alt argumentierte: Der Übergang von WĂŒstenstĂ€mmen in das Kulturland von PalĂ€stina, aber auch von Syrien, Mesopotamien und Babylonien „begleitet die Geschichte dieser LĂ€nder 
 durch alle Jahrhunderte bis auf unsere eigenen Tage herab,“ und das „moderne Vergleichsmaterial“ könne deshalb ein wichtiges Hilfsmittel zum VerstĂ€ndnis der israelitischen Landnahme sein.cite-ref-116[116] „Die Anregung dazu hĂ€tte man schon Max Webers Gesammelten AufsĂ€tzen zur Religionssoziologie III (1921) entnehmen können.“cite-ref-117[117]

Die Lebensweise der palĂ€stinensischen Beduinen des 19./20. Jahrhunderts wurde von Weber und Alt in das spĂ€te 2. Jahrtausend v. Chr. zurĂŒckprojiziert. Die Nomaden der altorientalischen Texte waren aber aus heutiger Sicht eher nichtsesshafte „Ziehbauern“, die am Rand der StĂ€dte und Dörfer mit ihren Herden lebten. Ihre Wanderungsbewegungen folgten keinem saisonalen, klimatisch bedingten Muster.cite-ref-118[118] Die von Alt und seinen akademischen SchĂŒlern vertretene Landnahmehypothese (Migrationsmodell) baut folglich auf einer ungeeigneten Analogie auf.

Das Königtum in den Reichen Israel und Juda (1951)

Nach dem Tod Salomos kam es nach biblischer Darstellung (1 Kön 12,1–19 ) zur Reichsteilung, da die NordstĂ€mme sich von Salomos Sohn Rehabeam lossagten. Alt zufolge hieß das, dass Rehabeam nicht imstande war, wie Vater und Großvater ĂŒber die verwaltungsmĂ€ĂŸig getrennten StĂ€mme im Norden und SĂŒden in Personalunion zu herrschen, das Großreich zerbrach. Die ersten Könige im Nordreich Israel charakterisiert Alt als „echte Nachfolger Sauls“.cite-ref-119[119] Als von JHWH beauftragte Charismatiker mussten sie die Nachkommen ihres jeweiligen VorgĂ€ngers aus dem Weg rĂ€umen. „So könnte man das Reich Israel in diesem Stadium seines charismatischen Königtums wohl ein Reich der gottgewollten Revolutionen nennen.“cite-ref-120[120] Erst Omri etablierte im Nordreich eine Dynastie nach dem Vorbild des SĂŒdreichs; seine Residenz Samaria imitierte das, was Jerusalem fĂŒr Salomo gewesen war. Im SĂŒdreich Juda kam das charismatische Königsideal dagegen nicht zur Geltung, hier folgte fast unangefochten ein Angehöriger der Davids-Dynastie auf den nĂ€chsten. Somit unterschied Alt eine charismatische Legitimation der Könige im Nordreich und eine dynastische Legitimation der SĂŒdreichs-Könige.

In der neueren Diskussion wirkt sich die Skepsis gegenĂŒber der Existenz eines Davidisch-salomonischen Großreichs auch auf die Frage der Reichsteilung aus. Es gab demnach ja nichts zu teilen. Das ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl der Bewohner von Nord- und SĂŒdreich muss andere GrĂŒnde haben, beispielsweise eine Erinnerung daran, dass das kulturell und wirtschaftlich ĂŒberlegene Nordreich das SĂŒdreich in einem VasallenverhĂ€ltnis hielt. Die in der Bibel tradierte Geschichte beider Reiche wurde aber in dem lĂ€nger bestehenden SĂŒdreich und aus Jerusalemer Perspektive geschrieben. Die Nordreichs-Geschichte als „Kette von AufstĂ€nden, Putschen und Königsmorden, die, wenn ĂŒberhaupt, jeweils nur fĂŒr eine Generation eine Sukzession aufbauen können und dann wieder zusammenbrechen“ ist deshalb beispielsweise fĂŒr Christian Frevel eine Geschichtskonstruktion, welche dem Konkurrenten im Norden die rechtliche und religiöse Legitimation entziehen sollte.cite-ref-121[121]

Wirkung

An Alts Lehrkursen und Exkursionsprogrammen nahmen zwar insgesamt nur knapp fĂŒnfzig Personen teil, darunter sind aber „fast alle spĂ€teren Professoren fĂŒr Altes und Neues Testament der deutschen UniversitĂ€ten“.cite-ref-122[122] Unter den Ehemaligen, die 1943 in kriegsbedingt schlichter Form zu Alts sechzigstem Geburtstag in der Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins gratulierten, waren: Friedrich BaumgĂ€rtel, Walther Eichrodt, Otto Eißfeldt, Karl Elliger, Walter Elliger, Kurt Galling, Wilhelm Halfmann, Johannes Hempel, Hans Wilhelm Hertzberg, Joachim Jeremias, Anton Jirku, Otto Michel, Martin Noth, Herbert Preisker, Gerhard von Rad, Martin Redeker, Leonhard Rost, Wilhelm Rudolph, Hermann Strathmann und Artur Weiser.cite-ref-123[123]

Martin Noth: Geschichte Israels

Martin Noth integrierte die von Alt essayistisch behandelten Themen in einem Gesamtentwurf der Geschichte Israels. Er soll verdeutlichen, inwiefern „‚Israel‘ als ein Fremdling in dieser seiner [altorientalischen] Welt [lebte], der zwar deren Gewand trug und sich auf die in ihr ĂŒbliche Weise gebĂ€rdete, in seinem Wesen jedoch von ihr geschieden war“ – weil in der Geschichte Israels „Erscheinungen begegnen, fĂŒr die es keine Vergleichsmöglichkeiten mehr gibt.“cite-ref-124[124]

Der Aufriss von Martin Noths Geschichte Israels (1950) ist vierteilig:

1. Israel als ZwölfstÀmmebund;
2. Das Leben des alten Israel in der palÀstinisch-syrischen Welt;
3. Israel unter der Herrschaft altorientalischer GroßmĂ€chte;
4. Restauration, Verfall, Untergang.

Kennzeichnend ist, wie Noth im ersten Hauptteil (Israel als ZwölfstĂ€mmebund) die FrĂŒhgeschichte Israels angeht: Ein erstes Kapitel widmet sich zunĂ€chst den Wohnsitzen der israelitischen StĂ€mme, dann der Landnahme dieser StĂ€mme. Das zweite Kapitel bringt die zentrale Amphiktyonie-Hypothese: Der Bund der israelitischen StĂ€mme. Hier findet der Leser Informationen ĂŒber das ZwölfstĂ€mmesystem und seine Einrichtungen: Zentralheiligtum, Feste, regelmĂ€ĂŸiger Vortrag des Gottesgesetzes und Verpflichtung der StĂ€mme auf dessen Einhaltung. Das dritte Kapitel stellt abschließend die Traditionen des sakralen ZwölfstĂ€mmebundes vor; hier findet man Stoffe, die nach der biblischen Darstellung frĂŒher zu erwarten gewesen wĂ€ren: die Befreiung aus Ägypten; die ErzvĂ€ter; der Bund vom Sinai (in dieser Reihenfolge).

Zwei akademische SchĂŒler Alts aus der Nachkriegszeit legten ebenfalls GesamtentwĂŒrfe der Geschichte Israels vor: Alts letzter Assistent Siegfried Herrmann und Herbert Donner, der in Leipzig bei Alt studierte.

Gerhard von Rad: Theologie des Alten Testaments

Waren Alt und Noth mehr Historiker als Theologen, so war es Gerhard von Rads Beitrag, die theologischen Folgerungen aus ihrem Werk zu ziehen und in weit rezipierten Darstellungen zu popularisieren. Er hatte selbst 1934 bis 1945 als Professor fĂŒr Altes Testament an der UniversitĂ€t Jena die Marginalisierung seines Fachs erlebt, das aus Sicht der radikalen Deutschen Christen ThĂŒringer Richtung bei der Ausbildung des theologischen Nachwuchses entbehrlich war. Nach 1945 Ă€nderte sich das Bild an den UniversitĂ€ten in der Bundesrepublik völlig. 1975 konstatierte Gerhard Ebeling, dass das Fach Altes Testament einen Aufschwung erlebt und innerhalb des Gesamtprogramms der Evangelischen Theologie zeitweise eine FĂŒhrungsrolle ĂŒbernommen habe.cite-ref-125[125] Inhaltlich bedeutet das die breite Rezeption von Thesen der Alt-Noth-Schule. Eine zeitweilige MeinungsfĂŒhrerschaft wurde daraus, weil Gerhard von Rad diese Thesen in seiner Theologie des Alten Testaments (zwei BĂ€nde 1957 und 1960) in eine auch literarisch ansprechende Form brachte, in der sie die theologische Diskussion der 1960er Jahre stark beeinflussten.cite-ref-126[126]

Albright versus Alt und Noth

Der amerikanische Biblische ArchÀologe William F. Albright und Albrecht Alt kannten sich von ihrer TÀtigkeit im Jerusalem der 1920er Jahre. Albright war dort Direktor der American School of Oriental Research, Alt leitete das DEI. Beide veranstalteten ihre Lehrkurse in einer Art freundlicher RivalitÀt.cite-ref-127[127]

Albright und Alt gelten zwar als Vertreter gegensÀtzlicher Positionen, sie waren sich aber auch in vielen Fragen einig. Albright stimmte den Hypothesen Alts zum israelitischen Rechtswesen (kasuistisches und apodiktisches Recht)cite-ref-128[128] und zur Verfassungsgeschichte Israels (charismatische und dynastische Legitimation der Könige) zu.cite-ref-129[129]

Albrights Hauptgegner hieß Julius Wellhausen (1844–1918). Ihm verdankte die alttestamentliche Wissenschaft eine neue MeistererzĂ€hlung, der zufolge zwischen dem vorexilischen Israel, in dem die Propheten wirkten, und dem nachexilischen Judentum, das den Jerusalemer Tempel und die Tora in den Mittelpunkt rĂŒckte, unterschieden werden mĂŒsse. Das jĂŒdische Ritualgesetz entstammt demnach erst der nachexilischen Zeit und wurde von den biblischen Verfassern in eine „mosaische“ FrĂŒhzeit zurĂŒckprojiziert. Seine Gegner hielten am altgewohnten biblischen Geschichtsbild fest und warfen Wellhausen Geschichtskonstruktion vor. Wellhausen konterte in der fĂŒr ihn kennzeichnenden trockenen Weise: „Konstruiren muss man bekanntlich die Geschichte immer 
 Der Unterschied ist nur, ob man gut oder schlecht konstruirt.“cite-ref-130[130] Wellhausen polarisierte Mitte des 20. Jahrhunderts immer noch. Deshalb begrĂŒĂŸte es Albright als Wellhausen-Gegner, wenn Alt und Noth mit ihren Hypothesen zur FrĂŒhgeschichte Israels ĂŒber Wellhausen hinausgingen: Alts VĂ€tergott-Hypothese ließ sich in Albrights Konzept einer „ErzvĂ€terzeit“ (Patriarchal Age) integrieren. Das Buch Genesis enthĂ€lt demnach, anders als Wellhausen meinte, historisch belastbare Informationen.cite-ref-131[131] Alts und Noths „brilliante“ Amphiktyonie-Thesen fasste Albright als Widerlegung Wellhausens auf.cite-ref-132[132]

GegensĂ€tzliche Positionen vertraten Albright und Alt bei der Landnahme der Israeliten. Albright ging davon aus, dass sich archĂ€ologische Befunde so interpretieren lassen, dass sie zur biblischen Darstellung passen und letztere als im großen Ganzen historisch zuverlĂ€ssig erweisen.cite-ref-133[133] In seinem Nachruf auf Alt bedauerte er, dass dieser unter dem Einfluss von Wellhausen und Gunkel die biblische ErzĂ€hlung von der Einnahme des Gelobten Landes zugunsten einer Geschichtskonstruktion verlassen habe: „Alts Thesen ĂŒber die Landnahme (Conquest) werden durch die Fortschritte der ArchĂ€ologie stĂ€ndig widerlegt – kĂŒrzlich erst durch die brillianten Ausgrabungen von Yigael Yadin in Hazor, die den Bericht in Josua 11 wortwörtlich bestĂ€tigen: Hazor wurde in den letzten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts v. Chr. zerstört und in der Eisenzeit in einer weitaus bescheideneren Weise wieder aufgebaut.“cite-ref-134[134]

Noth bezeichnete es 1959 als „geradezu grotesk“, dass Alt und ihm seitens der Albright-Schule stereotyp vorgeworfen werde, archĂ€ologische Befunde zu ignorieren. „In Wirklichkeit handelt es sich darum, dass Alt und ich es nicht fĂŒr sachgemĂ€ss halten, einen allzu naiven Gebrauch von archĂ€ologischen Gegebenheiten zu machen, sondern es fĂŒr notwendig erachten, zu differenzieren und von Fall zu Fall den geschichtlichen Ertrag eines archĂ€ologischen Befunds sorgfaltig zu prĂŒfen.“cite-ref-135[135]

Die Kontroverse zwischen der Albright-Schule und der Alt-Noth-Schule setzte sich nach der StaatsgrĂŒndung Israels in der dort aufblĂŒhenden ArchĂ€ologie fort, wo sich eine stark an Albright orientierte, an der HebrĂ€ischen UniversitĂ€t beheimatete Jerusalemer Schule (Yigael Yadin, Benjamin Mazar) und eine eher an Alt und Noth orientierte Schule an der UniversitĂ€t Tel Aviv (Yohanan Aharoni) gegenĂŒberstehen.cite-ref-136[136] Aharoni sah die Auffassung, welche den gesamten Prozess der Seßhaftwerdung der israelitischen StĂ€mme als „natĂŒrlichen und langsamen Übergang“ im Zuge der Transhumanz versteht, als widerlegt an, da sie im Widerspruch zu archĂ€ologischen Befunden, biblischen Texten und der „Tatsache einer raschen, energischen Okkupation innerhalb einer kurzen Zeitspanne“ stehe.cite-ref-137[137] Er ĂŒbernahm aber Alts Interpretation der Eroberung Jerusalems durch David und der Verwaltungsgliederung des salomonischen Reichs; die sich daraus ergebende getrennte Verwaltung Israels und Judas „war einer der grĂ¶ĂŸten Fehler sowohl Davids als auch Salomos und ein Faktor, der fĂŒr den schnellen Zerfall des vereinigten Königreiches entscheidend war.“cite-ref-138[138] Michael Avi-Yonah schrieb, Alt „begrĂŒndete eine wissenschaftliche Methode, die von einigen der wichtigsten zeitgenössischen Forscher des Alten Israel angewandt wird.“cite-ref-139[139]

Israel Finkelstein und Nadav Na’aman (beide Tel Aviv) formulierten 1996 eine Reihe von GrundsĂ€tzen (a new theoretical platform) zur Landnahme. Darin heißt es mit Verweis auf Alts Essay zur Landnahme der Israeliten in PalĂ€stina (1939): „Die Entstehung Israels sollte aus einer langfristigen Perspektive auf VerĂ€nderungen der Besiedlung und der Demografie untersucht werden.“cite-ref-140[140] Finkelstein zufolge sollten bei der Landesgeschichte zwei Dimensionen in Kombination betrachtet werden: lange dauernde Entwicklungen wie Sesshaftwerdung und demographische Prozesse einerseits und kurzzeitige, lokale Ereignisse andererseits. Auch dies sieht er bereits bei Alt.cite-ref-141[141]

Mitgliedschaften

‱ 1932 SĂ€chsische Akademie der Wissenschaften, philologisch-historische Klasse,
‱ 1939 Society of Biblical Literature and Exegesis (Ehrenmitgliedschaft),
‱ 1953 Society of Old Testament Study (Ehrenmitgliedschaft).

Ehrungen

‱ Im Jahr 1935 wurde Alt als Theologieprofessor der UniversitĂ€t Leipzig in das Meißener Domkapitel aufgenommen.cite-ref-142[142]
‱ Die Philosophischen FakultĂ€ten der UniversitĂ€ten Leipzig und TĂŒbingen (beide 1953) sowie die Juristische FakultĂ€t der UniversitĂ€t Frankfurt am Main (1954) verliehen Albrecht Alt den Ehrendoktortitel.cite-ref-143[143]
‱ Wilhelm Pieck zeichnete Albrecht Alt am 14. Dezember 1955 „fĂŒr sein wissenschaftliches Lebenswerk, insbesondere fĂŒr seine Erforschung der FrĂŒhgeschichte Israels“ mit dem Ehrentitel „Hervorragender Wissenschaftler des Volkes“ aus. Krankheitsbedingt konnte Alt Medaille und Urkunde im Schloss Schönhausen nicht persönlich entgegennehmen.cite-ref-144[144]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Erstveröffentlichungen, chronologisch

‱ Israels Gaue unter Salomo. In: Alttestamentliche Studien: Rudolf Kittel zum 60. Geburtstag dargebracht (= BeitrĂ€ge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament, 13), Leipzig 1913, S. 1–19.cite-ref-145[145]
‱ Die Landnahme der Israeliten in PalĂ€stina: Territorialgeschichtliche Studien. Werkgemeinschaft, Leipzig 1925.cite-ref-146[146]
‱ Judas Gaue unter Josia. In: PalĂ€stinajahrbuch 21 (1925), S. 100–116.cite-ref-147[147]
‱ Jerusalems Aufstieg. In: Zeitschrift der Deutschen MorgenlĂ€ndischen Gesellschaft, Neue Folge 79 (1925), S. 1–25.cite-ref-148[148]
‱ Das System der Stammesgrenzen im Buche Josua. In: BeitrĂ€ge zur Religionsgeschichte und ArchĂ€ologie PalĂ€stinas, Ernst Sellin zum 60. Geburtstage dargebracht. Deichert, Leipzig 1927, S. 13–34.cite-ref-149[149]
‱ Der Gott der VĂ€ter. Ein Beitrag zur Vorgeschichte der israelitischen Religion (= BeitrĂ€ge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament III 12). Kohlhammer, Stuttgart 1929.cite-ref-150[150]
‱ Das System der assyrischen Provinzen auf dem Boden des Reiches Israel. In: Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins 52 (1929), S. 220–242.cite-ref-151[151]
‱ Die Staatenbildung der Israeliten in PalĂ€stina. Verfassungsgeschichtliche Studien von Albrecht Alt (Sonderabdruck aus dem Reformationsprogramm der UniversitĂ€t Leipzig 1930). Edelmann, Leipzig 1934.cite-ref-152[152]
‱ Die UrsprĂŒnge des israelitischen Rechts. Hirzel, Leipzig 1934.cite-ref-153[153]
‱ Die Rolle Samarias bei der Entstehung des Judentums. In: Festschrift Otto Procksch zum sechzigsten Geburtstag. Deichert & Hinrichs, Leipzig 1934.cite-ref-154[154]
‱ Josua. In: Werden und Wesen des Alten Testaments. VortrĂ€ge, gehalten auf der internationalen Tagung alttestamentlicher Forscher zu Göttingen vom 4.–10. September 1935 (= Beihefte zur Zeitschrift fĂŒr die Alttestamentliche Wissenschaft, 66). Töpelmann, Berlin 1936, S. 13–29.cite-ref-155[155]
‱ ErwĂ€gungen ĂŒber die Landnahme der Israeliten in PalĂ€stina. In: PalĂ€stinajahrbuch 35 (1939), S. 8–63.cite-ref-156[156]
‱ GalilĂ€ische Probleme 5: Die Umgestaltung GalilĂ€as durch die HasmonĂ€er. In: PalĂ€stinajahrbuch 35 (1939), S. 64–82.cite-ref-157[157]
‱ Die StĂ€tten des Wirkens Jesu in GalilĂ€a territorialgeschichtlich betrachtet. In: BeitrĂ€ge zur biblischen Landes- und Altertumskunde 69 (1949), S. 51–72.cite-ref-158[158]
‱ Das Großreich Davids. In: Theologische Literaturzeitung 75 (1950), Sp. 213–220.cite-ref-159[159]
‱ Das Königtum in den Reichen Israel und Juda. In: Vetus Testamentum 1 (1951), S. 2–22.cite-ref-160[160]
‱ Der Stadtstaat Samaria (= Berichte ĂŒber die Verhandlungen der SĂ€chsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Philologisch-historische Klasse, 101/5). Akademie-Verlag, Berlin 1954.cite-ref-161[161]

SammelbÀnde

‱ Kleine Schriften zur Geschichte des Volkes Israel, Band 1. Beck, MĂŒnchen 1953.
‱ Kleine Schriften zur Geschichte des Volkes Israel, Band 2. Beck, MĂŒnchen 1953.
‱ Kleine Schriften zur Geschichte des Volkes Israel, Band 3, hrsg. von Martin Noth. Beck, MĂŒnchen 1959.

Bibliographie

‱ K. Heinrich Mann: Bibliographie Albrecht Alt. In: Geschichte und Altes Testament. Albrecht Alt zum 70. Geburtstag (= BeitrĂ€ge zur historischen Theologie 16). Mohr Siebeck, TĂŒbingen 1953, S. 211–223.
‱ Siegfried Schauer, GĂŒnther Bröker, H. J. Kandler: Das literarische Werk von Albrecht Alt. In: Festschrift Albrecht Alt zum 70. Geburtstag gewidmet (= Wissenschaftliche Zeitschrift der Karl-Marx-UniversitĂ€t Leipzig, Gesellschafts- und Sprachwissenschaftliche Reihe 3), Leipzig 1954, S. 173–178.

Literatur

‱ William F. Albright: † Albrecht Alt. In: Journal of Biblical Literature 75 (1956), S. 169–173.
‱ Hans Bardtke: Albrecht Alt zum 70. Geburtstag am 20. September 1953 In: Theologische Literaturzeitung 78 (1953), Sp. 537–542. (Digitalisat)
‱ Hans Bardtke: Albrecht Alt. Leben und Werk. In: Theologische Literaturzeitung 81 (1956), Sp. 513–522. (Digitalisat)
‱ Otto Eißfeldt: Albrecht Alt †. In: Ders., Kleine Schriften Band III, 1966, S. 237–239.
‱ Karl Elliger: Nachruf auf Albrecht Alt. In: Archiv fĂŒr Orientforschung 17 (1954/56), S. 482–484.
‱ Siegfried Herrmann: Albrecht Alt. In: Albrecht Alt: Grundfragen der Geschichte des Volkes Israel. Eine Auswahl aus den ‚Kleinen Schriften‘, hrsg. von Siegfried Herrmann. Beck, MĂŒnchen 1970, S. XI–XVI.
‱ Matthias Köckert: VĂ€tergott und VĂ€terverheißungen. Eine Auseinandersetzung mit Albrecht Alt und seinen Erben. (Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments 142), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1988, ISBN 3-525-53821-9.
‱ Rudolf Meyer: Albrecht Alt zum 100. Geburtstag am 20. 9. 1983. In: Jahrbuch der SĂ€chsischen Akademie der Wissenschaften 1983/1984. Akademie-Verlag, Berlin 1986, S. 47–54.
‱ Siegfried Morenz: Albrecht Alt. In: Zeitschrift fĂŒr Ägyptische Sprache und Altertumskunde 71 (1956), S. I–III.
‱ Martin Noth: Albrecht Alt zum GedĂ€chtnis. In: Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins 72 (1956), S. 1–8.
‱ Martin Noth: Albrecht Alt †. In: Die Welt des Orients 2 (1957), S. 304–306.
‱ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956. In: Zeitschrift fĂŒr Theologie und Kirche 81 (1984), S. 286–321.
‱ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten. PortrĂ€tskizzen zu vier Jahrhunderten alttestamentlicher Wissenschaft. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2017, S. 648–677.
‱ Rudolf Smend: Alt, Georg Albrecht. In: Encyclopedia of the Bible and Its Reception (EBR). Band 1, De Gruyter, Berlin/Boston 2009, ISBN 978-3-11-018355-9, Sp. 881–882.
‱ Manfred Weippert: Alt, Albrecht. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 2, de Gruyter, Berlin / New York 1978, ISBN 3-11-007379-X, S. 303–305.
‱ Hans-JĂŒrgen Zobel: Geschichte des Deutschen Evangelischen Instituts fĂŒr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes von den AnfĂ€ngen bis zum Zweiten Weltkrieg. In: Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins 91 (1981), S. 1–11.

Weblinks

‱ Literatur von und ĂŒber Albrecht Alt im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.
‱ Hans-Peter Mathys: Alt, Albrecht. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 29. Mai 2001, abgerufen am 27. September 2023.
‱ Sebastian GrĂ€tz: Alt, Albrecht. In: Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff., abgerufen am 27. September 2023.
‱ Eintrag zu Albrecht Alt im Catalogus Professorum Halensis.

Anmerkungen

cite-note-11. ↑ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 293.
cite-note-22. ↑ Vgl. Personalstand sĂ€mtlicher kirchlicher Stellen und Behörden der protestantischen Kirche im Königreiche Bayern diesseits des Rheins, 15. Ausgabe, MĂŒnchen 1887, S. 28. (Digitalisat)
cite-note-33. ↑ Vgl. Theodor Köberlin: Das Pfarrhaus im Leben eines Dorfes am Beispiel StĂŒbachs. In: Geschichts- und Heimatverein Neustadt an der Aisch (Hrsg.): Streiflichter aus der Heimatgeschichte, 1987, S. 39–79.
cite-note-44. ↑ Ancestry.com: Ansbach, Germany, Lutheran Parish Register Extracts, 1526–1940 [database on-line]. Provo, UT, USA: Ancestry.com Operations, Inc., 2015.
cite-note-55. ↑ Hans Bardtke: Albrecht Alt. Leben und Werk, 1956, Sp. 513 f.
cite-note-smend662anm-66. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 662 Anm. 75.
cite-note-77. ↑ Otto Eißfeldt: Albrecht Alt †, TĂŒbingen 1966, S. 237.
cite-note-88. ↑ Hans Bardtke: Albrecht Alt zum 70. Geburtstag am 20. September 1953, 1953, Sp. 537; Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 671.
cite-note-99. ↑ Siegfried Herrmann: Albrecht Alt, MĂŒnchen 1970, S. XIII.
cite-note-1010. ↑ August Winkler: Vademekum Wingolfitikum, Wingolfsverlag, Wolfratshausen 1925, S. 159.
cite-note-1111. ↑ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 294. Vgl. den von Dalman verfassten Jahresbericht des Instituts in: PalĂ€stinajahrbuch 4 (1908), S. 4. (Digitalisat)
cite-note-1212. ↑ Albrecht Alt: PalĂ€stinareise 1908. In: Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins 72 (1956), S. 9–30, hier S. 11.
cite-note-1313. ↑ Albrecht Alt: PalĂ€stinareise 1908. In: Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins 72 (1956), S. 9–30, hier S. 12.
cite-note-1414. ↑ Karl Elliger: Nachruf auf Albrecht Alt, 1954/56, S. 483.
cite-note-1515. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 543 und 549.
cite-note-1616. ↑ Hans Bardtke: Albrecht Alt zum 70. Geburtstag am 20. September 1953, 1953, Sp. 537 f.
cite-note-1717. ↑ Digitalisat
cite-note-1818. ↑ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 298.
cite-note-1919. ↑ Vgl. den von Dalman verfassten Jahresbericht des Instituts in: PalĂ€stinajahrbuch 7 (1911), S. 6 f. (Digitalisat)
cite-note-2020. ↑ Rudolf Smend: „Wo ist Professor Alt?“ Stationen alttestamentlicher Forschung in Basel. In: Theologische Zeitschrift 57 (2001), S. 463–468, hier S. 466. (Digitalisat)
cite-note-2121. ↑ Martin Noth: Albrecht Alt †, 1957, S. 304; Otto Eißfeldt: Albrecht Alt zum 70. Geburtstag. In: Kleine Schriften, Band 3. Mohr Siebeck, TĂŒbingen 1966, S. 233–236, hier S. 233.
cite-note-2222. ↑ Vgl. Alts Privatbriefe an Otto Procksch, abgedruckt in: PalĂ€stinajahrbuch 14 (1918), S. 5 f. (Digitalisat); Albrecht Alt: Aus der Kriegsarbeit der deutschen Wissenschaft in PalĂ€stina. In: Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins 43 (1920), S. 93–108, zur Schreibung arabischer Namen auf deutschen MilitĂ€rkarten ebd. S. 102, Anm. 1: „Das uns gelĂ€ufige wissenschaftliche Transskriptionssystem fĂŒr die arabische Nomenklatur konnte bei den Kriegskarten ĂŒberhaupt nicht in Betracht gezogen werden; es galt den Namen eine Form zu geben, die ungeĂŒbten deutschen Zungen aussprechbar und zugleich arabischen Ohren verstĂ€ndlich war.“
cite-note-2323. ↑ Martin Noth: Albrecht Alt zum GedĂ€chtnis, 1956, S. 3.
cite-note-2424. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 659 f.
cite-note-2525. ↑ Hugo Greßmann: Rezension, in: Theologische Literaturzeitung 46 (1921), Sp. 200 f. (Digitalisat)
cite-note-2626. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 671 f.
cite-note-2727. ↑ Hans Bardtke: Albrecht Alt zum 70. Geburtstag am 20. September 1953, 1953, Sp. 538 f.
cite-note-2828. ↑ Hans-JĂŒrgen Zobel: Geschichte des Deutschen Evangelischen Instituts fĂŒr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes von den AnfĂ€ngen bis zum Zweiten Weltkrieg, 1981, S. 6.
cite-note-2929. ↑ Roland Löffler: Protestanten in PalĂ€stina: Religionspolitik, Sozialer Protestantismus und Mission in den deutschen evangelischen und anglikanischen Institutionen des Heiligen Landes 1917–1939 (= Konfession und Gesellschaft. BeitrĂ€ge zur Zeitgeschichte, 37). Kohlhammer, Stuttgart 2008, S. 127 f.
cite-note-3030. ↑ Vgl. Albrecht Alt: Das Institut im Jahre 1922. In: PalĂ€stinajahrbuch 18/19 (1923), S. 5–9. (Digitalisat)
cite-note-3131. ↑ Vgl. Albrecht Alt: Das Institut im Jahre 1923. In: PalĂ€stinajahrbuch 20 (1924), S. 3–5; Albrecht Alt: Das Institut im Jahre 1924. In: PalĂ€stinajahrbuch 21 (1925), S. 5–58, hier S. 6 f.
cite-note-3232. ↑ Vgl. Albrecht Alt: Das Institut im Jahre 1926. In: PalĂ€stinajahrbuch 23 (1927), S. 5–51, hier S. 6 f.
cite-note-3333. ↑ Hans-JĂŒrgen Zobel: Geschichte des Deutschen Evangelischen Instituts fĂŒr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes von den AnfĂ€ngen bis zum Zweiten Weltkrieg, 1981, S. 7; Volkmar Fritz: FĂŒr die biblische und kirchliche Vorzeit: Hundert Jahre Deutsches Evangelisches Institut fĂŒr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes. In: Antike Welt 31 (2000), S. 46–57, hier S. 45.
cite-note-3434. ↑ Albrecht Alt: Rechenschaftsbericht ĂŒber das Vereinsjahr 1925. In: Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins 49 (1926), S. 222 f.
cite-note-raheb-3535. ↑ Mitri Raheb: Das reformatorische Erbe unter den PalĂ€stinensern (= Die Lutherische Kirche, Geschichte und Gestalten, 11). GĂŒtersloher Verlagshaus, GĂŒtersloh 1990, S. 142.
cite-note-3636. ↑ Roland Löffler: Protestanten in PalĂ€stina: Religionspolitik, Sozialer Protestantismus und Mission in den deutschen evangelischen und anglikanischen Institutionen des Heiligen Landes 1917–1939 (= Konfession und Gesellschaft. BeitrĂ€ge zur Zeitgeschichte, 37). Kohlhammer, Stuttgart 2008, S. 372.
cite-note-3737. ↑ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 295.
cite-note-3838. ↑ Hans-JĂŒrgen Zobel: Geschichte des Deutschen Evangelischen Instituts fĂŒr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes von den AnfĂ€ngen bis zum Zweiten Weltkrieg, 1981, S. 8.
cite-note-3939. ↑ Albrecht Alt: Stand und Aufgaben der PalĂ€stinaforschung. In: Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins 52 (1929), S. 3–23, hier S. 3.
cite-note-4040. ↑ Albrecht Alt: Das Institut in den Jahren 1929 und 1930. In: PalĂ€stinajahrbuch 27 (1931), S. 1–50, hier S. 5.
cite-note-4141. ↑ Vgl. Alts Verweis ebendort auf seinen Bericht im PalĂ€stinajahrbuch 26 (1930).
cite-note-4242. ↑ Albrecht Alt: Das Institut in den Jahren 1929 und 1930. In: PalĂ€stinajahrbuch 27 (1931), S. 1–50, hier S. 6.
cite-note-4343. ↑ Hans-JĂŒrgen Zobel: Geschichte des Deutschen Evangelischen Instituts fĂŒr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes von den AnfĂ€ngen bis zum Zweiten Weltkrieg, 1981, S. 9.
cite-note-4444. ↑ Hans-JĂŒrgen Zobel: Geschichte des Deutschen Evangelischen Instituts fĂŒr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes von den AnfĂ€ngen bis zum Zweiten Weltkrieg, 1981, S. 10.
cite-note-4545. ↑ Vgl. Albrecht Alt: Der sĂŒdliche Endabschnitt der römischen Straße von Bostra nach Aila. In: Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins 59 (1936), S. 92–111.
cite-note-4646. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 826.
cite-note-4747. ↑ Vgl. Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 320 Anm. 186.
cite-note-4848. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 801–804.
cite-note-491. Paul Kahle: Masoreten des Westens, Band 1. Kohlhammer, Stuttgart 1927, Tafel 23/7. (Digitalisat)
cite-note-5050. ↑ Alexander Achilles Fischer: Der Text des Alten Testaments. Neubearbeitung der EinfĂŒhrung in die Biblia Hebraica von Ernst WĂŒrthwein. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2009, S. 60.
cite-note-5151. ↑ Otto Eißfeldt: Albrecht Alt †, TĂŒbingen 1966, S. 238.
cite-note-5252. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 704.
cite-note-5353. ↑ Kay Joe Petzold: Masora und Exegese. Untersuchungen zur Masora und BibeltextĂŒberlieferung im Kommentar des R. Schlomo ben Yitzchaq (Raschi) (= Materiale Textkulturen. Band 24). De Gruyter, Berlin/Boston 2019, S. 82. (Open Access)
cite-note-5454. ↑ Vgl. zu den Auseinandersetzungen um das Alte Testament zwischen Bund fĂŒr Deutsche Kirche, Deutschen Christen und Bekennender Kirche andeutungsweise die Rezension von Johannes Herrmann in: Theologisches Literaturblatt 59 (1938), Sp. 385–387. (Digitalisat)
cite-note-5555. ↑ Albrecht Alt: Schreiben an das Ministerium fĂŒr Volksbildung in Dresden vom 5. Januar 1934, SĂ€chsHStA, 10193/9, Bl. 45. Hier zitiert nach: Dirk Schuster: Die Lehre vom „arischen Christentum“: Das wissenschaftliche SelbstverstĂ€ndnis im Eisenacher „Entjudungsinstitut“ (= Kirche – Konfession – Religion, 70). Vandenhoeck & Ruprecht unipress, Göttingen 2017, S. 111.
cite-note-5656. ↑ Dirk Schuster: Die Lehre vom „arischen Christentum“: Das wissenschaftliche SelbstverstĂ€ndnis im Eisenacher „Entjudungsinstitut“ (= Kirche – Konfession – Religion, 70). Vandenhoeck & Ruprecht unipress, Göttingen 2017, S. 107–114 (Die Wandlung der universitĂ€ren Wissenschaft ab 1933 am Beispiel Leipzigs).
cite-note-5757. ↑ Dirk Schuster: Die Lehre vom „arischen Christentum“: Das wissenschaftliche SelbstverstĂ€ndnis im Eisenacher „Entjudungsinstitut“ (= Kirche – Konfession – Religion, 70). Vandenhoeck & Ruprecht unipress, Göttingen 2017, S. 111. Vgl. auch Kurt Meier: Die Theologischen FakultĂ€ten im Dritten Reich. De Gruyter, Berlin/New York 1996, S. 63 f.
cite-note-5858. ↑ FĂŒhrung zum Christentum durch das Alte Testament. Drei VortrĂ€ge von Albrecht Alt, Joachim Begrich und Gerhard von Rad. Dörffling & Francke, Leipzig 1934. (Download)
cite-note-5959. ↑ Vgl. die Rezension von Ernst WĂŒrthwein in: Deutsche Theologie 1 (1934), S. 423–427.
cite-note-6060. ↑ Kurt Meier: Die Theologischen FakultĂ€ten im Dritten Reich. De Gruyter, Berlin/New York 1996, S. 181.
cite-note-6161. ↑ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 287 f. und Anm. 8.
cite-note-6262. ↑ Landesbischof: Friedrich Coch; PrĂ€sident des Landeskirchenamtes: Johannes Klotsche. Vgl. Kurt Meier: Die Theologischen FakultĂ€ten im Dritten Reich. De Gruyter, Berlin/New York 1996, S. 156.
cite-note-6363. ↑ Konrad Krause: Alma mater Lipsiensis. Geschichte der UniversitĂ€t Leipzig von 1409 bis zur Gegenwart. Leipziger UniversitĂ€tsverlag, Leipzig 2003, S. 305 f. Vgl. Kurt Meier: Die Theologischen FakultĂ€ten im Dritten Reich. De Gruyter, Berlin/New York 1996, S. 449 f.
cite-note-6464. ↑ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 289.
cite-note-6565. ↑ Klaus Koenen: Unter dem Dröhnen der Kanonen. Arbeiten zum Alten Testament aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1995, S. 105 f.
cite-note-6666. ↑ Albrecht Alt: Rechenschaftsbericht ĂŒber das Vereinsjahr 1943. In: Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins 62 (1945), S. 262 f.
cite-note-6767. ↑ Brief von Albrecht Alt an Georg Steindorff vom 30. MĂ€rz 1946. (Digitalisat)
cite-note-6868. ↑ Konrad Krause: Alma mater Lipsiensis. Geschichte der UniversitĂ€t Leipzig von 1409 bis zur Gegenwart. Leipziger UniversitĂ€tsverlag, Leipzig 2003, S. 307.
cite-note-6969. ↑ Kurt Meier: Die Theologischen FakultĂ€ten im Dritten Reich. De Gruyter, Berlin/New York 1996, S. 60, Anm. 108.
cite-note-7070. ↑ Helga A. Welsh: Entnazifizierung und Wiedereröffnung der universitĂ€t Leipzig 1945–1946. Ein Bericht des damaligen Rektors Professor Bernhard Schweitzer. In: Vierteljahrshefte fĂŒr Zeitgeschichte 33 (1985), H. 2, S. 339–372, hier S. 339.
cite-note-7171. ↑ Vgl. den Brief von Albrecht Alt an Georg Steindorff vom 2. Januar 1947. (Digitalisat)
cite-note-7272. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 811 f.
cite-note-7373. ↑ Georg-Siegfried Schmutzler: Gegen den Strom: Erlebtes aus Leipzig unter Hitler und der Stasi. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1992, S. 66.
cite-note-7474. ↑ Georg-Siegfried Schmutzler: Gegen den Strom: Erlebtes aus Leipzig unter Hitler und der Stasi. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1992, S. 65 f.
cite-note-7575. ↑ Kurt Nowak: Zum historischen Ort der Kirchen in der DDR. In: Clemens Vollnhals (Hrsg.): Die Kirchenpolitik von SED und Staatssicherheit: Eine Zwischenbilanz. Chr. Links, Berlin 1996, S. 9–28, hier S. 18 f.
cite-note-7676. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 759–766; ders.: RĂŒckblick. In: Vetus Testamentum 63 (2013), S. 2 f. Der Artikel Alts, obwohl wissenschaftlich lĂ€ngst ĂŒberholt, wurde in derselben JubilĂ€umsausgabe nochmals abgedruckt (S. 6–24).
cite-note-7777. ↑ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 300 f.
cite-note-7878. ↑ MS vetustiss iuxta Mare Mortuum nuper repert ڔڙڐ pro ڔڕڐ.
cite-note-7979. ↑ MS vetust iuxta Mare Mortuum nuper repert ut .
cite-note-8080. ↑ Otto Eißfeldt: Albrecht Alt †, TĂŒbingen 1966, S. 238.
cite-note-8181. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 675.
cite-note-8282. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 651.
cite-note-8383. ↑ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 295. Smend verwies hier auf den rapiden Modernisierungsschub seit der StaatsgrĂŒndung.
cite-note-8484. ↑ Obituary – Albrecht Alt. In: Israel Exploration Journal 6 (1956), S. 268.
cite-note-8585. ↑ Hans Bardtke: Albrecht Alt. Leben und Werk, 1956, Sp. 515; hier auch die ErwĂ€hnung eines Lungenkarzinoms.
cite-note-8686. ↑ Rudolf Meyer: Albrecht Alt zum 100. Geburtstag am 20. 9. 1983, Berlin 1986, S. 54.
cite-note-8787. ↑ Kleine Schriften, Band II, S. 346.
cite-note-8888. ↑ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 316.
cite-note-8989. ↑ Manfred Weippert: Alt, Albrecht. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 2, de Gruyter, Berlin / New York 1978, ISBN 3-11-007379-X, S. 304.
cite-note-9090. ↑ Christa SchĂ€fer-Lichtenberger: Das antike Judentum (1917–1919; 1921). In: Hans-Peter MĂŒller, Steffen Sigmund (Hrsg.): Max Weber-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. Metzler, Berlin 2020, S. 332–339, hier S. 336.
cite-note-lessing-9191. ↑ Eckhard Lessing: Geschichte der deutschsprachigen evangelischen Theologie von Albrecht Ritschl bis zur Gegenwart, Band 2: 1918–1945. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 176.
cite-note-9292. ↑ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 317 f.
cite-note-9393. ↑ Rudolf Smend: Albrecht Alt 1883–1956, 1984, S. 314 Anm. 151.
cite-note-9494. ↑ Rudolf Smend: Das Alte Testament in Greifswald. In: Ders., Bibel und Wissenschaft. Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2004, S. 130–140, hier S. 136.
cite-note-9595. ↑ Kleine Schriften, Band III, S. 243–257, hier S. 243.
cite-note-9696. ↑ Kleine Schriften, Band III, S. 243–257, hier S. 253.
cite-note-9797. ↑ Kleine Schriften, Band III, S. 243–257, hier S. 254.
cite-note-9898. ↑ Othmar Keel: Jerusalem und der eine Gott. Eine Religionsgeschichte. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, S. 17–20.
cite-note-9999. ↑ Kleine Schriften, Band I, S. 1–78, hier S. 9.
cite-note-100100. ↑ Hans-Joachim Kraus: Geschichte der historisch-kritischen Erforschung des Alten Testaments. 3., erweiterte Auflage. Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1982, S. 409.
cite-note-101101. ↑ Kleine Schriften, Band I, S. 1–78, hier S. 62.
cite-note-102102. ↑ Vgl. Matthias Köckert: VĂ€tergott und VĂ€terverheißungen. Eine Auseinandersetzung mit Albrecht Alt und seinen Erben. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1988.
cite-note-103103. ↑ Kleine Schriften, Band II, S. 1–65, hier S. 3.
cite-note-104104. ↑ Kleine Schriften, Band II, S. 1–65, hier S. 23.
cite-note-105105. ↑ Kleine Schriften, Band II, S. 1–65, hier S. 24–27.
cite-note-106106. ↑ Kleine Schriften, Band II, S. 1–65, hier S. 33.
cite-note-107107. ↑ Rudolf Smend: Kritiker und Exegeten, Göttingen 2017, S. 667.
cite-note-108108. ↑ Gary N. Knoppers: The Vanishing Solomon? The Disappearance of the United Monarchy in Recent Histories of Ancient Israel. In: Journal of Biblical Literature 116 (1997), S. 19–44, hier S. 30.
cite-note-109109. ↑ Michael Huber: Gab es ein davidisch-salomonisches Großreich? Forschungsgeschichte und neuere Argumentationen aus der Sicht der ArchĂ€ologie (= Stuttgarter Biblische BeitrĂ€ge, 63). Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2010, S. 186
cite-note-110110. ↑ Vgl. Eckhard Lessing: Geschichte der deutschsprachigen evangelischen Theologie von Albrecht Ritschl bis zur Gegenwart, Band 2: 1918–1945. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 178: „Wir werden auch hier wieder zu dem Gedanken gefĂŒhrt, daß die in der Entwicklung Israels sich bewĂ€hrende Kraft der AnfĂ€nge das die Geschichte dieses Volkes Charakterisierende ist.“
cite-note-111111. ↑ Kleine Schriften, Band I, S. 278–332, hier S. 323.
cite-note-112112. ↑ Kleine Schriften, Band I, S. 278–332, hier S. 331.
cite-note-113113. ↑ Willy Schottroff: Zum alttestamentlichen Recht. In: VerkĂŒndigung und Forschung 22 (1977), S. 3–29, hier S. 23.
cite-note-114114. ↑ Zustimmend referiert von: Berend Meyer: Das Apodiktische Recht (= BeitrĂ€ge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament, 213). Kohlhammer, Stuttgart 2017, S. 62; vgl. Erhard S. Gerstenberger: Wesen und Herkunft des „apodiktischen Rechts“ (= Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament, 20). Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1965.
cite-note-115115. ↑ Kleine Schriften, Band I, S. 126–175, besonders S. 139–153.
cite-note-116116. ↑ Kleine Schriften, Band I, S. 126–175, hier S. 140 f.
cite-note-117117. ↑ Kleine Schriften, Band I, S. 126–175, hier S. 141 Anm. 3.
cite-note-118118. ↑ Herbert Donner: Geschichte des Volkes Israel und seiner Nachbarn in GrundzĂŒgen, Teil 1: Von den AnfĂ€ngen bis zur Staatenbildungszeit. 4. Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007, S. 143.
cite-note-119119. ↑ Kleine Schriften, Band II, S. 116–134, hier S. 121.
cite-note-120120. ↑ Kleine Schriften, Band II, S. 116–134, hier S. 122.
cite-note-121121. ↑ Christian Frevel: Geschichte Israels. 2., erweiterte und ĂŒberarbeitete Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2018, S. 186–193.
cite-note-122122. ↑ Volkmar Fritz: Hundert Jahre Deutsches Evangelisches Institut fĂŒr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes. In: Karl-Heinz Ronecker (Hrsg.): Dem Erlöser der Welt zur Ehre. EVA, Leipzig 1998, S. 201–208, hier S. 205.
cite-note-123123. ↑ Albrecht Alt zum sechzigsten Geburtstag. In: Zeitschrift des Deutschen PalĂ€stina-Vereins 66 (1943), S. 113 f.
cite-note-124124. ↑ Martin Noth: Geschichte Israels. 7. Auflage. Vandenhoeck & Ruptrecht, Göttingen 1969, S. 11. Dass Israel wegen seiner Religion eine Sonderstellung habe, liest man Ă€hnlich auch bei Alt, beispielsweise in seinen AusfĂŒhrungen zum Apodiktischen Recht.
cite-note-125125. ↑ Gerhard Ebeling: Studium der Theologie: Eine enzyklopĂ€dische Orientierung, UTB 446, TĂŒbingen 1975, S. 26 f.
cite-note-126126. ↑ Rudolf Smend: Ein RĂŒckblick auf die alttestamentliche Wissenschaft im 20. Jahrhundert. In: Zeitschrift fĂŒr Theologie und Kirche 97 (2000), S. 259–275, hier S. 274.
cite-note-127127. ↑ William F. Albright: New Israelite and Pre-Israelite Sites: The Spring Trip of 1929. In: Bulletin of the American Schools of Oriental Research 35 (1929), S. 1–14, hier S. 2.
cite-note-128128. ↑ Vgl. Albrights Rezension von Alts Die UrsprĂŒnge des israelitischen Rechts in: Journal of Biblical Literature 55 (1936), S. 164–169.
cite-note-129129. ↑ William F. Albright: † Albrecht Alt, 1956, S. 171.
cite-note-130130. ↑ Julius Wellhausen: Prolegomena zur Geschichte Israels. Reimer, Berlin 1886, S. 383.
cite-note-131131. ↑ William F. Albright: The Archaeology of Palestine and the Bible (= Gorgias Classic Archaeological Reprints, 5). Gorgias Press, Piscataway 2009, S. 129–132.
cite-note-132132. ↑ William F. Albright: The Archaeology of Palestine and the Bible. Gorgias Press, Piscataway 2009, S. 162.
cite-note-133133. ↑ Eckart Otto: Landnahme/LandnahmeĂŒberlieferung. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 5, Mohr-Siebeck, TĂŒbingen 2002, Sp. 63–65.
cite-note-134134. ↑ William F. Albright: † Albrecht Alt, 1956, S. 172 f.
cite-note-135135. ↑ Martin Noth: Der Beitrag der ArchĂ€ologie zur Geschichte Israels. In: Congress Volume Oxford 1959 (= Vetus Testamentum, Supplements, 7). Brill, Leiden 1960, S. 262–282, hier S. 272 Anm. 2.
cite-note-136136. ↑ Vgl. Seymour Gitin: The Road Taken. An Archaeologist’s Journey to the Land of the Bible. Penn State University Press, University Park 2021, S. 125.
cite-note-137137. ↑ Yohanan Aharoni: Das Land der Bibel. Eine historische Geographie. Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1984, S. 199.
cite-note-138138. ↑ Yohanan Aharoni: Das Land der Bibel. Eine historische Geographie. Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1984, S. 199 und 318–328, Zitat S. 328.
cite-note-139139. ↑ Michael Avi-Yonah: Alt, Albrecht. In: Encyclopaedia Judaica, 2. Auflage, Band 2. Keter, Jerusalem 2007, S. 11.
cite-note-140140. ↑ Israel Finkelstein, Nadav Na’aman: Introduction: From Nomadism to Monarchy – The State of Research in 1992. In: Israel Finkelstein, Nadav Na’aman (Hrsg.): From Nomadism to Monarchy: Archaeological and Historical Aspects of Early Israel. Yad Izhak Ben-Zvi, Jerusalem 1996, S. 9–17, hier S. 14.
cite-note-141141. ↑ Israel Finkelstein: The Emergency of Israel: A Phase in the Cyclic History of Canaan in the Thrd and Second Millennium BCE. In: Israel Finkelstein, Nadav Na’aman (Hrsg.): From Nomadism to Monarchy: Archaeological and Historical Aspects of Early Israel. Yad Izhak Ben-Zvi, Jerusalem 1996, S. 150–178, hier S. 151.
cite-note-142142. ↑ Matthias Donath: Das Meißener Domkapitel im 20. Jahrhundert. In: SĂ€chsische HeimatblĂ€tter 4 (2018), S. 418–444, hier S. 444.
cite-note-143143. ↑ Martin Noth: Albrecht Alt †, 1957, S. 305.
cite-note-144144. ↑ Hohe Ehrungen durch Wilhelm Pieck. In: Neues Deutschland 10. Jg. Nr. 293, 15. Dezember 1955, S. 1. (Digitalisat)
cite-note-145145. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band II, S. 76–89.
cite-note-146146. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band I, S. 89–125.
cite-note-147147. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band II, S. 276–288.
cite-note-148148. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band III, S. 243–257.
cite-note-149149. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band I, S. 193–202.
cite-note-150150. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band I, S. 1–78.
cite-note-151151. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band II, S. 188–205.
cite-note-152152. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band II, S. 1–65.
cite-note-153153. ↑ (Download). Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band I, S. 278–332.
cite-note-154154. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band II, S. 316–337.
cite-note-155155. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band I, S. 176–192.
cite-note-156156. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band I, S. 126–175.
cite-note-157157. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band II, S. 407–423.
cite-note-158158. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band II, S. 436–456.
cite-note-159159. ↑ Digitalisat.
cite-note-160160. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band II, S. 116–134.
cite-note-161161. ↑ Wieder abgedruckt in: Kleine Schriften, Band III, S. 258–302.